Sam Jost
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Farbmanagement für die Digitalfotografie

Es gibt so Situationen, da reihte sich ein Mißgeschick ans nächste. Ich wollte beim Baumarkt vorbei, Kram zum renovieren holen und anschließend meinen Bruder samt Familie besuchen um ein Weihnachtsfoto vorm neuen Haus von den dreien zu machen. Noch im Baumarkt fällt mir ein, dass ich die Weihnachtsmützen, die ich mitbringen wollte zu Hause hab liegen lassen. Also nochmal zurück.

Erst vor Ort merke ich, dass ich nicht wie geplant das 24mm Objektiv in der Tasche hatte, sondern nur das 85mm. Tja, es sollte ja aber schon gern ein Bild mit Haus werden. Wie schon andere vor mir machte ich also ein Panorama mit dem 85mm und dann aus der gleichen Perspektive ein Dutzend Bilder der drei, aus denen ich mir die besten raussuchte. Die Fotos fürs Panorama hab ich als TIFF exportiert und in Photoshop die Personen drauf ausradiert:

Panorama-Fotos

Anschließend hab ich diese Fotos dann mit dem jeweiligen Portrait in Autopano geworfen, der dann brav die ausradierten Stellen mit den einzelnen Portraits ersetzt hat. So habe ich aus einem Panorama dann fünf Fotos gemacht.

Fertiges Panorama mit Portrait drin

Und was das mit essen zu tun hat? Nun, ich hab vergessen vernünftig zu essen und dann geht meine Konzentration baden. Also achtet darauf, dass ihr nicht den gleichen Fehler macht und vernünftig esst! :)

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Veröffentlicht am Di, 17. Dez 2013, 16:36 von Sam

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Auf eine Panoramaaufnahme währe ich nie gekommen(Diskussion)
R. Ramer schrieb am Mi, 18. Dez 2013, 10:31

Selbst mit vollem Magen nicht.

Als erstes dachte ich, so schlimm kann ein leerer Magen für das Foto ja nicht sein. Ein Foto ist doch entstanden! Schlimmer wäre es, sich vor Hunger nicht aus dieser misslichen Situation retten zu können.

Dann habe ich mich gefragt, welche Konsequenzen die 85mm Panoramalösung für das Bild wohl hatte. Wie würde das Bild aussehen, wenn es mit der geplanten 24mm Brennweite aufgenommen worden wäre? Es wäre ein ganz anderes geworden!

Wieso? 85mm bedeutet für diese Aufnahme "Haus mit Garten und Familie", weil die Personen recht klein sind im Bild. 24mm hätte bedeutet "Familie vor Haus", weil dann die Personen viel mehr Bildraum eingenommen hätten. Oder ist es für das Verständnis des Bild wichtig, dass der Blick des Betrachters auch auf den Weg und die leuchtend orange Hecke gelenkt und entlang dieser zum Hauseingang geführt wird? Schliesslich ist es ja das neu Haus. Und soll die grosse Tanne womöglich das Weihnachtliche, durch die leider nicht so gut sichtbaren Mützen angedeutete Thema verdeutlichen? Das wäre bei 24mm Brennweite so nicht möglich gewesen. Anderseits hätte man die Mützen besser gesehen. Und was wollte der an Hunger leidende Fotograf? Konnte er in seinem Elend solche kompositorischen Gedanken überhaupt noch anstellen?

Also der Tipp mit dem vernünftig Essen ist aus vielerlei Hinsicht unbedingt ernst zu nehmen.


Sam schrieb dazu am Sa, 21. Dez 2013, 19:51

Ja, bei 24mm hätte ich die Personen näher an die Kamera geholt und damit das Verhältnis zwischen Haus und Personen verändert.

Und ja, ehrlich gesagt galt der Hauptgedanke einer Position, die weit weg vom Haus war, was die Komposition ziemlich einschränkte. Zufrieden bin ich mit dem Foto so oder so nicht, weil das Licht einfach nicht schön war (und ich auch keine Lust hatte es in der Nachbearbeitung schön zu malen).

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