Sam Jost
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Farbräume & Farbmanagement

Nächste Woche Mittwoch, am 12.12.12 bin ich zusammen mit Rainer Mirau zu Gast beim Olaf Bathke Video Podcast über E-Books. Der Podcast startet um 20:00 und wird (soweit ich das verstanden habe) sowohl live übertragen wie auch später abrufbar sein.

Ich hab selber noch nicht bei sowas mitgemacht und muss mein Equipment (Bild/Ton) vorher nochmal gründlich durchtesten, damit ich nicht an dem Abend erst merke, dass irgendwas fehlt.

Thema des Podcasts sind wie gesagt E-Books. Rainer Mirau verkauft E-Books vor allem zur Landschaftsfotografie über seine eigene Webseite und inzwischen auch Amazon*, ich verkaufe ja neben Amazon und Seiten wie Digitalkamera.de auch gedruckte Bücher im Eigenverlag.

Es geht um Erstellung und Vermarktung von E-Books und es wird auch einen Blick über den Tellerrand zum klassischen Papierbuch geben.

Wer sich dafür interessiert (oder einfach mal sehen will wie ich mich auf Video so mache) schaut doch am 12.12.12. um 20:00 mal rein. Technische Details findet ihr bei Olaf.

(*) Dies ist ein affiliate Link - wenn ihr über diesen Link etwas kauft, bekomme ich eine kleine Provision ab - euer Preis ändert sich dadurch nicht.

Veröffentlicht am Mo, 03. Dez 2012, 07:58 von Sam

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Jedem sein eBook(Diskussion)
R. Ramer schrieb am Do, 13. Dez 2012, 15:35

(Vorausschicken möchte ich, dass folgende Aussagen sich nicht auf Dich und deine Bücher beziehen, sonder ein Bauchgefühl in Bezug auf die eBook- und Buch-Welt darstellen und hoffentlich stark überzeichnet sind.) Also los gehts:

War ein interessanter Podcast. Wie ich dem Gespräch entnehmen konnte, braucht man für ein eBook nicht gleich hunderte von Seiten schreiben zu müssen. Auch bei der Gramatik und dem Layout kann man bei dem bleiben, was man halt so kann. Ist alles irgendwie wie Knippsen.

Und da jedermann/frau eBooks beinahe gratis abgibt, werden es wohl all die professionellen und solche, die es behaupten zu sein, in naher Zukunft schwer haben, vom Schreiben leben zu können. Ist alles irgendwie wie in der Fotografie.

Wie siehst Du die Situation und Entwicklung im Buchgeschäft?


Sam schrieb dazu am Do, 13. Dez 2012, 21:46

Das sehe ich genauso. Bei einem gedruckten Buch ist der Pro-Stück-Aufwand recht hoch - es ist egal, ob das Buch dick oder dünn ist, der Aufwand es einzupacken und zu versenden ist immer ähnlich hoch und auch im Druck gibt es Fixkosten pro Buch. Das bedeutet, je dicker ein gedrucktes Buch ist, desto mehr lohnt sich der Preis im Verhältnis zu den Kosten.

Bei E-Books hingegen sind die Einmalkosten verschwindend gering, hier kann man auch deutlich dünnere Bücher zu einem angemessenen Preis rausbringen. Es ist sogar von Vorteil, da viele Menschen auf Displays kurze Bücher bevorzugen.

Da jeder recht einfach Bücher publizieren kann, sorgt das für eine Schwemme von Büchern. Und da ist es genau wie in der Fotografie: Mehr Bücher sind nicht gleich bessere Bücher, im Gegenteil kommen auch immer mehr schlechte Bücher auf den Markt, die es früher nie in einen Verlag geschafft hätten. Einige anfangs begeisterte E-Book-Leser beschweren sich auch schon, dass es immer schwieriger wird, die Perlen zu finden weil so viel schlechtes den Markt überschwemmt.

Was Rechtschreibung und Grammatik angeht, ich denke das sind technische Kriterien die ähnlich wichtig sind wie technische Qualität oder Gestaltung in der Fotografie: Der Laie erkennt den Unterschied zwischen guter und schlechter Rechtschreibung nicht unbedingt, aber es behindert unter Umständen das Verständnis und den Lesefluss. Genau wie schlechte Gestaltung eines Fotos dessen Verständnis erschwert.

Wichtig ist, dass das Verhältnis stimmt: Dass die Rechtschreibung nicht so schlecht ist, dass der Leser es sich nicht mehr ansehen mag (genau wie ich Fotos mit ekligem Farbrauschen nicht anschauen mag). Den größten Erfolg werden die haben, die auf möglichst viele dieser Details achten.

Was das Papierbuch angeht, wird es ähnlich sein. Auch dort ist der Markt unüberschaubar groß und man braucht Systeme, die eine Vorauswahl treffen, um dort die Perlen zu finden. Aber man hat heute mehr denn je auch als unabhängiger Autor die Chance, selber solche Perlen zu erstellen und damit Erfolg zu haben.

Heilpraktiker in Flensburg
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