Sam Jost
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Seien wir ehrlich: Bei dem Preis für das Gitzo Ocean Traveler erwarten wir Wunder. Wir erwarten, dass es so stabil steht als wöge es 10Kg, dass es eine Kamera mit dickem Teleobjektiv trägt, ohne zu wackeln, dass es sich gut einstellen lässt und der Kopf keinen Millimeter absackt.

Mein altes Stativ

Sieben Jahre begleitet mich jetzt das Gitzo GT1530 und ich bin immer noch Fan: Es lässt sich super auf- und abbauen, es steht stabil und entspricht damit bis auf eine Kleinigkeit genau dem, was ich von meinem Stativ erwarte. Diese Kleinigkeit ist das Packmaß, denn da das GT1530 nur drei Beinsegmente hat, lässt es sich nicht besonders klein zusammenpacken. Zusätzlich knirscht es bedenklich, seit ich es mal mit am Strand hatte.

Seit Gitzo 2009 das Ocean Traveler angekündigt hat wünsche ich mir so ein Stativ, denn es hat genau die Eigenschaften, die meinem GT1530 fehlen: Zusammengeklappt ist es deutlich kleiner und es ist geschützt gegen Sand und Salzwasser, was hier an der Küste ein echter Bonus ist.

Anfang 2015 habe ich mir bei einem Angebot das Ocean Traveler GK1582OT* geleistet. Es ist tatsächlich so kompakt, dass es sogar mit Kopf in meinen Airport Essentials Fotorucksack passt, entsprechend habe ich viel dabei und öfter im Einsatz. Hier mal ein Foto vom GK1582OT im Airport Essentials Rucksack. Daneben liegt das GT1530 zum Vergleich:

Gitzo GK1582OT im ThinkTankPhoto Airport Essentials. GK1530 liegt daneben.

Doch diese geringe Größe und das damit verbundene geringe Gewicht erkauft man mit Einschränkungen. Denn Wunder gibt es auch beim Ocean Traveler nicht. Um wieder auf den Boden der Tatsachen zu kommen: Es bleibt ein sehr leichtes Stativ, dessen Leichtgewicht Du per anrempeln mal eben umschubsen kannst. Der Kopf ist dafür entworfen, dass man ihn bei Kontakt mit Sand und Salzwasser leicht wieder saubermachen kann und leider schlecht einzustellen. Und auch das Einstellen eines besseren Kugelkopfes ist nicht einfach, denn da das Stativ so leicht ist, bewegt es sich schnell mal mit. Vielleicht probiere ich irgendwann mal einen Getriebeneiger aus.

Ansonsten ein geniales Stativ. Material und Verarbeitung ist selbst für Gitzo sehr hochwertig. Optisch schick sind die farbigen Beinverschlüsse, wobei das (wie Clemens Born bemerkte) fotografisch unpraktisch ist, da die sich dann auch farbig auffälliger in Fenstern und ähnlichem reflektieren. Das geringe Gewicht und Packmaß sind toll für den Transport aber leider steht es dadurch nicht so stabil wie schwerere Stative.

Hier noch ein paar Fotos.

Das Gitzo GT1530, GK1582OT und das G0027 zusammengeklappt im Vergleich:

Drei Gitzo Stative im Vergleich (GT1530, GK1582OT, G0027)

Die drei Stative nebeneinander aufgestellt:

Drei Gitzo Stative aufgestellt 

Erster Einsatz war im Schnee - hier muss man natürlich aufpassen, dass man Schnee und Wasser nicht mit in den Rucksack einpackt:

Gitzo Ocean Traveler ist auch Schneetauglich

Auch wenn es bei dem geringen Gewicht keine Wunder in Sachen Stabilität bringt ist es dennoch das perfekte Stativ für mich.

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Veröffentlicht am Sa, 15. Aug 2015, 10:51 von Sam

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