Sam Jost
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Farbmanagement für die Digitalfotografie

Da ich mich dieses Jahr vermehrt mit Ausstellungen beschäftige, werde ich Menschen ein paar Fragen stellen, die bereits Ausstellungen gemacht haben.

Den Anfang macht die Amateurfotografin und Designstudentin Birgit Engelhardt:

1) Erst einmal Deine Vorerfahrung: Hast Du bereits ausgestellt? Vielleicht sogar mehrere Ausstellungen zu verschiedenen Themen?

Ich hatte bisher zwei eigene Ausstellungen, zwei weitere mit einer Freundin und einige als Mitglied meiner Fotogruppe.

2) Wie wählst Du aus, welche Bilder in eine Ausstellung kommen?

Bei einer Ausstellung ist es mir wichtig, dass eine Geschichte erzählt wird. Oder ein roter Faden vorhanden ist. Eng gefasst war etwa meine Ausstellung "Books" von Makroaufnahmen von Büchern in einer Buchhandlung. Deutlich mehr Spielraum bot mir das Thema "Durch meine Augen". In dieser Ausstellung zeigte ich meine besten Werke nach Genres/Stilen sortiert. Bei unseren Fotogruppen-Ausstellungen, bei denen ich nur 6 von über 100 Bildern beisteuer, geht das natürlich nicht. Da entscheide ich mich für Bilder, die etwas abseits des Mainstreams sind und so die Ausstellung bereichern (langsam kenne ich ja die Stile meiner Kollegen).

3) Mit welcher Technik und in welcher Größe lässt Du Deine Bilder abziehen bzw. drucken?

Immer gleich: 30x45 bzw. 30x30 auf normalem Fotopapier von dm oder Müller. Der Hintergrund ist ein ganz praktischer: Für die fotogruppeninternen Wettbewerbe benötige ich Passepartouts mit den Außenmaßen 40x50. Und die Fotogruppe hat auch eine Menge Rahmen in diesem Format, die ich leihen kann. Unter'm Strich zahle ich also nur die Abzüge, und da ich Studentin bin und auch nicht so berühmt, dass die Leute die Bilder zuhauf kaufen, ist das einfach die günstigste Variante. Mit der Qualität bin ich absolut zufrieden.

4) Was für Rahmen / Passepartout verwendest Du?

s.o.

5) Wie wurden die Bilder auf Deinen bisherigen Ausstellungen aufgehängt

Verschieden. Nägel sind umständlich, Galerieschienen super. So bei der dritten Ausstellung bin ich dann dahintergekommen, dass man die Haken an den Seilen zuerst gleich lang positioniert und dann die Seile anbringt. Macht es deutlich einfacher. Und auch für Nägel hab ich einen Tipp, wie man Bilder gerade bekommt. (Hier ein Blogbeitrag, der das erklärt).

6) Verkaufst Du Bilder? Falls ja, wie legst Du die Preise fest?

Bisher leider nicht.

7) Was machst Du mit den Bildern & Rahmen nach der Ausstellung?

Die Bilder bleiben zunächst in den Passepartouts, bis ich diese anderweitig brauche. Dann landen sie in einer Schublade. Die Rahmen gebe ich zurück.

8) Bemühst Du Dich für fertige Ausstellungen aktiv um neue/weitere Ausstellungsräume?

Einmal konnte ich eine Ausstellung an zweiter Stelle aushängen. Aber sonst eher nicht, weil ich die Rahmen zurückgeben muss.

9) Was hast Du aus Deinen Ausstellungen gelernt (was hättest Du gern vorher gewusst)?

Es dauert immer länger, die Bilder zu rahmen, als man denkt. Und wenn die Rahmen hinten viele Klips haben, tut es ganz schön weh. Dann sollte man die Arbeit lieber auf mehrere Tage verteilen. Ansonsten: Eine Ausstellung macht zu zweit viel mehr Spaß als allein. Und es nimmt auch den Druck ganz massiv heraus, einfach weil es viel unwahrscheinlicher ist, dass zwei Menschen gemeinsam die falschen (Bild-)Entscheidungen treffen.


Vielen Dank an Birgit für die Antworten - Birgits Blog enthält auch Beiträge über ihre Ausstellungen.

Leere Wände

PS: Falls Du mal eine Ausstellung gemacht hast oder jemand weißt, würde ich mich freuen wenn ich Dir diese Fragen auch nochmal stellen darf.

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Veröffentlicht am Fr, 09. Jan 2015, 06:18 von Sam

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