Sam Jost
 RSS-Abo



Mehr von Sam
radeldudel.de durchsuchen:
Farbmanagement für die Digitalfotografie

In meinem Newsletter hatte ich um Rückmeldung gebeten und eine sehr interessante und vor allem hilfreiche Mail von Dagaz bekommen, die mich nochmal neu über den Newsletter hat nachdenken lassen.

Vor allem über die Grundfrage:

Was will ich mit dem Newsletter erreichen?

Motiviert hat mich eine Sache: RSS gibt es zwar noch, aber es verliert an Bedeutung. Immer weniger Leser kennen RSS und wissen es zu nutzen, obwohl es für Leser besser ist als Facebook, Google+ oder ähnliche Dienste. Ich sehe aber an den Abonennten, dass schon lange keine RSS-Leser mehr dazukommen, eher verschwindet dann doch der eine oder andere, der es früher genutzt hat.

Facebook, Google+ und Twitter möchte ich den Zugang zu meinen Lesern nicht anvertrauen. Dies sind Firmen, die in erster Linie daran interessiert sind, Geld zu verdienen und ihre eigenen Position zu stärken.

Bleibt Mail. Schon jetzt kann man sich über den RSS-Feed und Feedburner meine Blogbeiträge auch per Mail schicken lassen. Doch Feedburner, das die Mails abwickelt, gehört Google. Und Google hat schon mal einen Dienst einfach so beendet, weil er zwar den Lesern und Bloggern was brachte, aber eben Google nicht, nämlich den Google Reader. Entsprechend wäre ich nicht überrascht, wenn Google den Feedburner irgendwann abschaltet.

Sind Parallelwelten sinnvoll?

Auf der anderen Seite ist es, und da hat Dagaz mich dran erinnert, aber auch nicht sinnvoll, Parallelwelten zu erschaffen. Also meinen Content auf Newsletter und das Blog aufzuteilen, denn so viel schreibe ich ja nun auch wieder nicht, dass mein Blog überlaufen würde und man nicht mehr schafft es zu lesen.

Daraus folgt an sich eine klare logische Schlussfolgerung: Newsletter und Blog müssten zumindest im Groben den gleichen Inhalt haben. Auf diese Weise kann ein Leser entweder das Blog per RSS abonnieren oder sich per Mail benachrichtigen lassen und verpasst nichts vom Inhalt. Nur empfinde ich eine Mail und einen Blogbeitrag als sehr unterschiedlich, daher widerstrebt es mir, aus dem Newsletter einen einfachen Benachrichtigungsdienst für neue Beiträge zu machen.

Sprich, ich bin nicht der Meinung, dass Blog und Newsletter exakt den gleichen Inhalt haben sollten. Meiner Meinung nach müssten die Inhalte jeweils passend aufbereitet werden. Das wiederum macht natürlich mehr Arbeit.

Was mache ich mit dem Newsletter?

Ich werde meine verschickten Newsletter auch auf dem Blog veröffentlichen. Wer also meinen RSS-Feed liest, bekommt alles mit, was ich veröffentliche. Allerdings möchte ich nicht für jeden Blogbeitrag einen Newsletter verschicken. Stattdessen werde ich ab und an eine Art kommentierte Zusammenfassung meiner zwischenzeitlich erschienenen Blogbeiträge mit dem Newsletter verschicken. So sollte auch jemand, der nur den Newsletter liest, nichts verpassen, aber ich kann die Informationen an die beiden Kanäle anpassen.

Nun gibt es auch noch meine Facebook-Seite, aber ganz ehrlich, so viel passiert da auch nicht, dass man etwas verpassen würde wenn man sie nicht liest. In erster Linie veröffentliche ich auf Facebook Hinweise auf neue Blogbeiträge und ab und an Links auf Rezensionen von meinen Büchern in anderen Blogs oder ähnliches.

(*) Dies ist ein affiliate Link - wenn ihr über diesen Link etwas kauft, bekomme ich eine kleine Provision ab - euer Preis ändert sich dadurch nicht.

Veröffentlicht am Do, 01. Jan 2015, 19:23 von Sam

Social Plugins von Facebook, Google und Twitter für www.radeldudel.de abschalten.

Anmelden, um den Artikel zu diskutieren.

Heilpraktiker in Flensburg
© 2004-2014 Sam Jost, Flensburg. Unerlaubte Vervielfältigung untersagt.
Die Inhalte von www.radeldudel.de sind meine ganz private Meinung.