Sam Jost
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Farbmanagement für die Digitalfotografie

Aus aktuellem Anlaß grabe ich einen etwas älteren Praxiseinsatz aus: Das Bandfoto für die Beatles-Cover-Band Dr. Robert Trio.

Nun spielt "Dr. Robert" nicht einfach nur Beatles-Songs nach, nein, sie haben auch noch eine sehr geniale Show drumherum aufgebaut. So leidet nach Ansicht dieser "Ärzte" die Welt am Beatles-Fieber und sie haben die Musik, um sie zu heilen.

Die Musik ist schon sehr gut, und mit dieser Story und der zugehörigen Show ist das Konzert schon fast mehr ein Musical um Beatles-Lieder herum als ein Konzert, weswegen es lohnt sich das anzuschauen!

Diesen Praxiseinsatz habe ich schon vor zwei Jahren fotografiert, ich bringe ihn jetzt, weil die Jungs am 19. September 2014 ein Konzert in der Halle der Spedition Fintzen in Wees (bei Flensburg) geben.

Bandfotos für drei Ärzte

Wie gesagt hat "Dr. Robert" zu ihren Konzerten eine Geschichte, passend formuliert eine Krankengeschichte und sie brauchten Bandfotos, die das auch widerspiegeln. Und ich weiß nicht, wie sie das gemacht haben (vermutlich haben sie ganz banal gefragt), aber sie hatten es geschafft, ein Untersuchungszimmer im Krankenhaus als Fotolocation festzumachen.

Allerdings wusste keiner so recht, womit wir die Ehre verdient hatten das Krankenhaus als Location zu benutzen, und wie lange wir diese Gastfreundschaft ausnutzen konnten, entsprechend war die Vorgabe: Wenig Aufwand, kein extra Licht mitschleppen, kein großer Aufbau. Stattdessen schnell rein und mitnehmen was geht. Praktischerweise sollten die Bilder gern ein wenig schräg und kränklich wirken, was mit Neon-Licht ja fast schon selbstverständlich ist.

Nachdem wir unsere Ansprechpartnerin gefunden, hatten, mit Fotoausrüstung und Musikersachen quer durchs Krankenhaus marschiert waren, was für interessierte Blicke sorgte, erreichten wir das Untersuchungszimmer und die Musiker warfen sich in grüne OP-Kittel:

Das Dr. Robert Trio bereitet sich vor

Mit diversen mitgebrachten Accessoires und dem, was der Raum hergab haben wir dann reichlich verrückte Bandfotos gemacht, bevor wir uns wieder verzogen haben - wobei die Dame vom Krankenhaus überrascht war, wie schnell wir waren und das wir nicht erstmal ein Fotostudio eingerichtet hätten, sie hatte das wohl auch schon sehr anders erlebt. Gut zu wissen, falls wir mal wieder in die Verlegenheit kommen dort zu fotografieren.

Dr Robert behandelt

Alles in allem haben gerade mal 30 Minuten lang Fotos gemacht, die seitdem für Plakate und Ankündigungen verwendet werden.

Wer mehr wissen möchte

Die Webseite des Dr. Robert Trio
Dr. Robert in den Veranstaltungstipps September 2014 
Das Konzert in Wees-Kulturell

Fotografiert habe ich mit der Nikon D800E*, die mit dem Licht sehr gut zurechtkam und einem Nikkor 17-35/2.8* - die weitwinklige Brennweite unterstützt das Skurrile und erlaubt mir in dem Raum den Hintergrund mit einzubeziehen. Heutzutage würde ich aber vermutlich das AF-S 24mm/1.4* für solche Situationen bevorzugen

Was ich dabei gelernt habe

Man kann durchaus auch an ungewöhnlichen Orten die Erlaubnis bekommen zu fotografieren! Man muss vermutlich nur wissen, wen man fragen kann und wie man denjenigen am besten anspricht.

Der Dynamikumfang der D800E ist der Hammer! Überhaupt kommt die Kamera auch in schlechtem Licht wunderbar zurecht, auch was den Autofokus angeht. Ein wenig Bildrauschen unterstützt die Wirkung.

Die Ideen für die Fotos kamen großteils von der Band, hinterher hatte ich dann mehr Ideen, was man noch alles hätte machen können. Da hätte ich mich deutlich besser vorbereiten können und mir vorab Ideen überlegen, was in solchen Situationen vielleicht machbar wäre, am besten mit einem kleinen Spickzettel.

Der Bass nach der Behandlung

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Veröffentlicht am Fr, 05. Sep 2014, 06:37 von Sam

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