Sam Jost
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Farbmanagement für die Digitalfotografie

Wenn Bilder wie Rhein II von Gurski für Millionenbeträge verkauft werden, hört man aus der Szene der Hobby und Amateur-Fotografen oft Sprüche wie "so besonders ist das Bild nun auch nicht" oder "das Bild hätte ich auch machen können".

Kunst machen ist einfach. Kunst verkaufen nicht.

Und das mag sogar stimmen, dass das Foto auch jemand anders hätte machen können. Doch dadurch wird es nicht zum Kunstwerk und vor allem werden nicht solche Preise gezahlt. Es ist die Geschichte, vor allem die des Künstlers, der ein Kunstwerk wertvoll macht. Kein Kunstsammler kauft etwas, weil es "ein schönes Bild" ist, sondern vielmehr weil es "ein vielversprechender Künstler" ist.

Möchte der Freizeit-Künstler solche Preise erzielen, so muss er nicht versuchen, die Kunstwerke nachzumachen. Er muss versuchen, zu einem Künstler zu werden, für den diese Preise gezahlt werden. Und hier ist die Kunstszene recht klar: Wer nicht bereit ist, für seine Kunst alles aufzugeben, der kann kein großer Künstler sein.

(*) Dies ist ein affiliate Link - wenn ihr über diesen Link etwas kauft, bekomme ich eine kleine Provision ab - euer Preis ändert sich dadurch nicht.

Veröffentlicht am Mo, 21. Jul 2014, 21:01 von Sam

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Diskussion zu "Warum ein Hobbyfotograf keine Kunstwerke erschafft"
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Es gibt noch Hoffnung
von R. Ramer am Di, 29. Jul 2014, 21:25
6von R. Ramer
Mi, 06. Aug 2014, 06:57

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