Sam Jost
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Farbmanagement für die Digitalfotografie

Ich hatte mal mit viel Aufwand für eine Malerin Fotos von Ihren Gemälden gemacht, von denen ihr Grafiker Kunstpostkarten anfertigte, die bei einer lokalen Firma auf einem hochwertigen 9-Farb-Drucker gedruckt wurden.

Als ich die fertigen Karten sah, fand ich die Farben sehr enttäuschend, die doch sehr farbenfrohen Bilder kamen überhaupt nicht rüber. Bei dem folgenden Gespräch mit dem Grafiker kam die für mich überraschende Ursache zutage:

Mythos: Für den Druck muss jedes Bild in CMYK umgewandelt werden.

Der Grafiker hat, wie er es in seiner Ausbildung eingebleut bekam, die Bilder vor dem Druck in CMYK umgewandelt. CMYK kann aber nur einen Bruchteil der Farben abbilden, die ein moderner Tintenstrahldrucker drucken kann, weswegen es üblich ist, so einem Fine-Art-Drucker die Druckdaten in einem RGB-Farbraum zu übergeben und ihm die Umwandlung auf seinen erweiterten Farbraum selber vornehmen zu lassen.

Daher sollte man sich unbedingt vor der Umwandlung schlau machen, ob das für diesen Drucker überhaupt gewünscht ist. Bei Offset-Druckern wird üblicherweise CMYK erwartet, dort ist es üblich, bei hochwertigen Pigment- oder Tintenstrahldruckern ist es im Gegenteil nicht sinnvoll, hier sind viel sattere Farben möglich wenn die Bilddaten in einem RGB-Farbraum übergeben werden statt in CMYK.

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Veröffentlicht am Fr, 01. Aug 2014, 19:38 von Sam

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