Sam Jost
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Farbmanagement für die Digitalfotografie

Wie ich auch in meinem Buch über Farbmanagement schrieb, verwende ich einen X-Rite ColorChecker* wenn es bei Fotos auf korrekte Farbwiedergabe ankommt. Das bedeutet, dass ich dann den ColorChecker einfach dort mit ins Bild stelle, wo die Farbwiedergabe wichtig ist, wie beispielsweise hier vor ein Gemälde, dass ich abfotografiert habe:

ColorChecker vor Gemälde

Aus diesem Foto erstelle ich dann ein Kameraprofil (entweder mit dem X-Rite-Plugin für Lightroom oder dem Adobe DNG Profile Editor) und dieses Kameraprofil wende ich in Lightroom auf alle Fotos aus diesem Shoot an. Gerade mit dem X-Rite-Plugin geht das ziemlich einfach.

Ich war selber erstaunt, wie sehr sich bei meiner Kamera die Farben dank so einer Kamerakalibrierung verbessern und kann es daher nur empfehlen, wenn es auf Farben ankommt wie beispielsweise bei Repros oder Produktfotos.

Entsprechende ColorChecker gibt es auch von anderen Herstellern und auch Versionen mit mehr Farbtafeln wie den ColorChecker SG* (je mehr Farben gemessen und für das Profil beachtet werden, desto genauer wird das Ergebnis - aber schon die einfache Variante mit 24 Farben hilft). Es gibt auch eine praktische kleine Taschenversion, den ColorChecker Passport*, den man von der Größe her eher dabei hat, der dafür aber auf dem Foto recht klein ist.

Ich benutz den ColorChecker nicht oft, aber in den Momenten wo es mir auf die Farben ankommt freue ich mich, dass ich ihn habe.

(*) Dies ist ein affiliate Link - wenn ihr über diesen Link etwas kauft, bekomme ich eine kleine Provision ab - euer Preis ändert sich dadurch nicht.

Veröffentlicht am Mi, 11. Dez 2013, 07:25 von Sam

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