Sam Jost
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Farbmanagement für die Digitalfotografie

Immer wieder die Angst vor der eigenen Courage: Erst hab ich die Idee, das ganze Projekt größer aufzuziehen, einen Raum zu suchen, Leute dazuzuholen, vielleicht einen Videofilmer zum dokumentieren, dann zucke ich innerlich zusammen und denke mir, es wäre doch weniger Streß, wenn ich das ganz alleine oder nur mit ein zwei Leuten angehe.

Doch innerlich weiß ich: ich will das mit anderen zusammen machen, mit möglichst unterschiedlichen Leuten. Menschen, die andere Ideen haben als ich, anders an das Licht herangehen, die innerhalb meiner Struktur Dinge (er)finden, auf die ich allein nie kommen würde. Es geht mir nicht darum, das nun mein Name auf dem Buch steht, ich damit das dicke Geld verdiene (schön wärs), sondern darum, das beste Buch zu dem Thema zu machen, das mir möglich ist. Und wenn da andere mit im Boot sind, umso besser: Desto mehr werde ich selber auch bei der Erstellung lernen.

Ja, das kann schiefgehen. Ich kann dabei viel Zeit und wohl auch etwas Geld in den Sand setzen, aber ganz sicher werde ich eine Menge lernen, und wenn es nur meine Grenzen sind, die ich kennenlerne. Und ich hoffe für meine Mitstreiter wird das genauso spannend und lehrreich wie für mich.

Also: Tief durchgeatmet und ran ans Werk. Freiwillige fanden sich als erstes, ein Termin war recht einfach und jetzt habe ich sogar den Raum gefunden. Also auf gehts zum zweiten Anlauf

Buch über Licht in Fotos

Wie wirkt ein Lichtaufbau? Um das wirklich erkennen zu können, brauche ich zwei Fotos, die unterschiedlich belichtet aber ansonsten identisch sind:

Sam erschrocken unterschiedliches Licht

Hier sieht man deutlich, was für einen Unterschied das Licht macht. Das Auge wandert völlig anders durch das gleichmässig ausgeleuchtete Bild als durch das eher dunkel gehaltene, gezielt beleuchtete.

Für mich wirkt das recht Bild wie das vorwegnehmen eines Ergebnisses. Als wenn man vor dem Ende des Krimis schon erzählt, wer der Mörder ist. Die Spannung ist raus, es sieht einfach nur aus wie ein Bild, es erzeugt bei mir keine besondere Stimmung, ich fühle mich einfach nur als Beobachter.

Das linke Bild hingegen enthält Spannung, bezieht mich anders ein. Mein Blick wandert immer wieder zum Gesicht, dessen Ausdruck in diesem Licht viel dramatischer wirkt.

Sind es subtile Unterschiede? Und wie! Doch für mich sind sie wichtig, machen den Unterschied zwischen einem normalen und einem guten Foto aus.

Veröffentlicht am Fr, 14. Okt 2011, 22:04 von Sam

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Diskussion zu "Buchprojekt zweiter Anlauf"
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Erhellend
von R. Ramer am Di, 18. Okt 2011, 16:43
20von Sam
Mo, 21. Nov 2011, 19:57

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