Sam Jost
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Farbmanagement für die Digitalfotografie

Früher hatte man die Wahl zwischen den unzuverlässigen "ebay-Triggern" und den unbezahlbaren PocketWizards, heute ist der Markt für Blitzauslösesystem schier unüberschaubar. Statt einer Marktübersicht wollte ich mal was anderes probieren: Fotografen befragen, was sie benutzen und die Antworten hier sammeln. Natürlich sind das persönliche Meinungen und Erfahrungen, aber genau deswegen finde ich sie spannend - technische Daten vergleichen kann doch jeder :)

Aber lest selber:

Frage 1) Womit löst Du Deine Blitze aus?

Jörg Langer (Hochzeiten, Portraits, People): Variante 1: Die Nikon Blitze (mehrere SB-900) mit dem SU-800 auf D700 oder D3s oder
Variante 2: die Yongnuo Blitze (mehrere 460er II) mit dem RF-602 System von Yongnuo. Auslösung der Cams via Funk mit einem zweiten RF-602 Set auf anderen Kanälen.
Variante 3: Ab und an auch mal die Nikon Blitze mit dem 5m Kabel welches ich mir von einem Freund, der mit dem Lötkolben umgehen kann, auf 10m Verlängerbar habe machen lassen.

Christian Gawlik (Events, Hochzeiten): Mit Yongnuo RF602.

Sam Jost (Konzerte, Portraits, Mode): Ich benutze YongNuo RF-602, das Nikon Wireless System mit dem SU-800 und TTL-Kabel.

Hendrik Roggemann (Hochzeiten, Workshops): Yongnuo RF-602, Elinchrom Skyports, 5m-TTL-Kabel von Lastolite für Nikon.

Robert Kneschke (Fotoproduzent): PocketWizard Multimax,  Pocketwizard MiniTT1 als Auslöser und die Pocketwizard FlexTT5 als Empfänger.

Mark Kujath (Wedding, Lifestyle, People): OnCam, Infrarot oder Funk mit Elinchrom Skyport, je nach Blitz und Situation.

Chris Weber (Wedding, Lifestyle, People): Ich habe ja 2 Canon Systemblitze und die Elinchrom d-Lites.

Stefan Groenveld (Hochzeiten, Events, Sport): On Camera, Kabel (SB-28), Master-Remote (SU-800), YongNuo Funkauslöser, Radiopopper

Nils Petersen (Karl-Heinz, Portraits, Hochzeiten): Ich benutze recht günstige Funkauslöser (PT-04) aus der Bucht, ein TTL-Kabel und natürlich auch OnCam.

Daniel Grosser (Tabletop): 430EX II / 580EX II und ein Set Cactus Trigger V4.

Christian Rohweder (Industrie, Business, Hochzeit): Mein Haushalt besitzt ein System von Venditus, das ich an meiner Elinchrom Studioblitzanlage benutze.

Viktor Dite (Produktfotos, Portraits): Ich bin mittlerweile bei Funkauslösern angelangt, die in der mittleren Preisklasse angesiedelt sind. Sie vereinen eigentlich alles was ich brauche in einem. Qualität, ausreichend gute Reichweite und Zuverlässigkeit.

Frage 1a) Für welche Zwecke benutzt Du welches System?

Jörg Langer (Hochzeiten, Portraits, People): Das ist ganz einfach (eigentlich :-)): Wenn ich das CLS und das iTTL nutzen möchte und Indoor bin, nutze ich Var1 mit den Nikons. Wenn ich die Yungnuos nutzen will und immer gleiche Lichtverhältnisse habe und das Set nur einmal manuell einstellen muss, wie zum Beispiel bei Photobooth Actions, nehme ich die manuellen Yonguos. Wenn da mal einer durchbrennt bei 60 Euro pro Blitz isses mir egal, das sind chinesische Wegwerfartikel, die einen sehr guten Dienst erweisen. Wenn ich Outdoor entfesselt blitzen will, dann mit dem Kabel und einem Assistenten, dem Weltbesten, nämlich meinem Frauchen!

Sam Jost (Konzerte, Portraits, Mode): In kleinen Räumen und wenn genug Ruhe vorhanden ist benutz ich das Nikon Wireless (steuere die Blitzleistung allerdings manuell, da TTL irgendwie nie das tut was ich erwarte). Wenn es zuverlässig sein muss benutz ich die YongNuo RF-602, weil die Übertragung beim Nikon Wireless für mich leider oft recht unzuverlässig ist. Das TTL-Kabel verwende ich bisher nur bei Time-Lapse-Aufnahmen, damit der Blitz zwischendrin in den Standby gehen kann.

Hendrik Roggemann (Hochzeiten, Workshops): Zu 99,9% mit den Yongnuo RF-602 Funkauslösern. Ganz selten nutze ich noch Elinchrom und zwar dann, wenn ich auf dem Blitzschuh der Kamera gleichzeitig einen Aufsteckblitz verwenden will. Denn die Elinchroms kann ich auch über ein Synchronkabel anschließen. Und wenn ich mal TTL benutzen will, habe ich ein 5m-Kabel von Lastolite für Nikon. Das verwende ich auch viel für den Photobooth bei Hochzeiten, weil das ein Gerät weniger ist, das eine Batterie braucht. TTL-verwende ich dabei nicht, sondern steuere den Blitz manuell.

Robert Kneschke (Fotoproduzent): Wenn ich Systemblitze benutze, die MiniTT1/FlxTT5-Kombination, bei Studioblitzen reichen die Multimax, da die meisten neuen Funktionen der neuen Pocketwizards eh nicht von meinen Studioblitzen unterstützt werden.

Mark Kujath (Wedding, Lifestyle, People): - OnCam (Nikon SB-900) bei Hochzeiten an den Abendveranstaltungen, wenn ich sehr mobil sein muss.
- Infrarot (Nikon SU-800) zum Auslösen der Systemblitze von Nikon remote (wenn ich Zeit habe, Bilder zu komponieren, und mit dem "kleinen Besteck" unterwegs bin.
- Funk (Elinchrom Skyport) zum Auslösen der Rangers bei "richtigen" Shootings.

Chris Weber (Wedding, Lifestyle, People): Meine Canon Speedlites löse ich sowohl mit dem ST-E2, als auch mit den Elinchrom Skyports aus. Aufgrund lichtstarker Linsen benutze ich die Speedlites aber immer weniger. Die d-Lites werden über die Skyports ausgelöst. Teilweise haben die d-Lites den Skyport-Empfänger schon eingebaut (d-Lite it). Die Quadras haben den Skyport-Empfänger ebenfalls eingebaut und werden über den Sender auf der Cam ausgelöst. Da mein ST-E2 momentan spinnt (frag mich nicht...) habe ich bei der letzten Hochzeit für die Ringshots entfesselt mit Systemblitz und Skyport ausgelöst. Für den 580EX II habe ich einen Blitzschuhadapter von Kaiser, an den ich den Elinchrom Skyport Empfänger anschliessen kann.

Stefan Groenveld (Hochzeiten, Events, Sport): Wenn's schnell gehen muss: On Camera oder Kabel.
Wenn's schnell gehen muss und etwas besser aussehen soll: Master-Remote.
Wenn ich Zeit habe und die Lichtbedingungen sich nicht ändern: YongNuo Funk.
Wenn ich nicht ganz so viel Zeit habe und die Lichtbedingungen sich ändern: Master-Remote und Radiopopper.

Nils Petersen (Karl-Heinz, Portraits, Hochzeiten): Wenn ich Zeit habe nutze ich am liebsten die Funkauslöser, da ich mit ihnen die Blitzstandorte flexibler gestalten kann und mir das manuelle Einstellen der Blitze mehr zusagt. Wenns zeitlich kritisch ist dann OnCam oder TTL-Kabel. Grade bei Hochzeitsshootings bin ich inzwischen Fan des TTL-Kabels geworden. Da möchte ich mich nicht mehr großartig mit der Technik befassen, sondern aufs Brautpaar reagieren können.

Daniel Grosser (Tabletop): bei TableTop etc. (also bei zwei Blitzen im Einsatz)
Sender auf die Kamera, Empfänger am 580. 580 im Master Modus, 430 im Slave Modus.
Bei Veranstaltungen 580 auf der Kamera, meist mit einem Diffusor.

Viktor Dite (Produktfotos, Portraits): In ganz seltenen Fällen benutze ich noch ein ein 3m oder ein 50cm TTL Kabel. Das benutze ich aber nur, wenn ich bei wechselnden Lichtverhältnissen entweder zu Faul bin um die Kamera jedes Mal neu einzustellen oder einfach gar keine Zeit dafür habe (also jede Aufnahme sitzen muss).

Frage 2) Warum hast Du Dich für diese Systeme  entschieden?

Jörg Langer (Hochzeiten, Portraits, People): Nun, das ist ganz einfach, ich habe mit dem Nikon Blitz angefangen und schnell gemerkt, da geht noch mehr und es wurden mehr Nikon Blitze und dann auch den coolen Remote Auslöser von Nikon, der meines Erachtens viel besser ist als das Built In Steuerungssystem der D700 und auf der D3s eh gebraucht wird, da diese diesen internen Menükram nicht hat. Und schon wurden es mehr Blitze aus dem Hause Nikon :-). Das CLS ist wirklich sehr intuitiv und noch dazu sehr zuverlässig und macht mir sehr viel Spaß, was mir übrigens Studioblitze nie gemacht haben. Studioblitzkrams ist nix für mich, mag ich nicht, finde ich (bislang) langweilig und noch dazu viel zu sperrig! Deswegen habe ich mich davon auch wieder getrennt. Wobei so ein Ranger... mhmmmm. Aber das gehört nicht hier her :-).
Nachdem ich dann meine Nikons auch in Photobooth auf Hochzeiten eingesetzt hatte, dachte ich mir, das muss auch mit "billigeren" Mitteln gehen, bei denen mir ein Sturz oder 3.000 Blitze am Abend nicht stören und bin auf das chinesische Yongnuo-Zeugs gestoßen und das funzt sehr zuverlässig und macht was es soll - hell!

Christian Gawlik (Events, Hochzeiten): Von den Cactus-Triggern zu Yongnuo. Die Cactus-Trigger hatte ich selbst modifiziert für eine Reichweite bis 100 m. War sehr zufrieden, bis mir ein Batterie-Deckel abhanden kam.

Sam Jost (Konzerte, Portraits, Mode): Für den Einstieg habe ich mit dem Pentax Wireless System gemacht. Zum Üben ok, aber von der Reichweite her zu gering. Mit dem Nikon Wireless hatte ich die gleichen Probleme, danach kamen Cactus V2s, die für mich sehr oft sehr unzuverlässig waren. Mal lösten sie nicht aus, häufiger jedoch lösten sie einfach ohne Grund aus. Irgendwann wechselte ich zu den YongNuo RF-602, die sich für mich als sehr zuverlässig erwiesen haben. Zusätzlich habe ich mir einen SU-800 geholt um das Nikon Wireless angenehmer nutzen zu können, auch wenn es für Praxiseinsätze oft nicht die nötige Reichweite hat.

Hendrik Roggemann (Hochzeiten, Workshops): Angefangen habe ich mit den Ebay PT-4, die ich aber schnell in die Ecke geworfen habe, weil die total unzuverlässig waren. Dann gab es die Elinchrom Skyports. Die sind super zuverlässig, aber schon recht preisintensiv, wenn man mehrere davon haben will. Die Yongnuo RF-602 brachten dann die Erlösung: Sie waren billig UND zuverlässig UND man kann sogar die Kamera damit per Funk auslösen. Und davon habe ich nun soviele, dass es nichts macht, wenn einer mal schwächelt. Dann wird er spontan getauscht. Richtig kaputt ist aber noch keiner gegangen.

Robert Kneschke (Fotoproduzent): Die Pocketwizards sind zwar mit das teuerste System auf dem Markt, aber bei anderen Fotoprodukten hatte ich gemerkt, dass ich 2x kaufe, wenn ich erst was günstiges suche, und dann die Qualität kaufe. Bei den Funkauslösern hatte ich vorher für die Studioblitze eine China-Variante, die selbst unter Idealbedingungen nicht immer zuverlässig ausgelöst hat.
Bei den Pocketwizards hatte ich es noch nie, dass diese nicht ausgelöst hätten. Sehr bequem ist auch, dass Profoto-Air-Studioblitze den Funkempfänger gleich eingebaut haben und auch mein Belichtungsmesser die Pocketwizards auslösen kann, was die Belichtungsmessung einfacher macht.

Mark Kujath (Wedding, Lifestyle, People): - OnCam - So halt ;-)
- Nikon SU-800: Toll zu bedienen, kein sichtbarer Vorblitz, recht zuverlässig für einen IR-Auslöser, und das Nikon CLS ist einfach der Hammer - Blitze in Gruppen remote einstellen, steuern, auslösen - toll!
- Elinchrom Skyport - ein zuverlässiger Funkauslöser für die Rangers, der auch das Verstellen der Elinchrom Blitze remote ermöglicht.

Chris Weber (Wedding, Lifestyle, People): Den ST-E2 habe ich schon lange, weil ich vorher 3 Systemblitze hatte (2x 550EX, 1x 580EX II). Dann habe ich mir - als ich mir die d-Lites für's Studio und für den Photobooth gekauft habe - das Skyport-Set mit zwei Empfängern gekauft und setze das draußen natürlich viel lieber ein, weil es eine größere Reichweite erlaubt und auch erheblich zuverlässiger bei viel Umgebungslicht ist, als die IR-Lösung.

Stefan Groenveld (Hochzeiten, Events, Sport): Immer wenn ich etwas mehr als 3 mal vermisst habe, habe ich das nächste System gekauft. Heute bin ich in der glücklichen Lage immer mindestens zwei Möglichkeiten griffbereit zu haben, wenn irgendwas nicht funktioniert. Das bringt mir Ausfallsicherheit und schont meine Nerven.
Am häufigsten nutze ich tatsächlich On Camera und Master-Remote.

Nils Petersen (Karl-Heinz, Portraits, Hochzeiten): Nach den ersten OnCam Experimenten war schnell klar das der/die Blitze flexibler positioniert werden müssen. Das Auslösen per eingebauter Servozelle war mir zu unsicher daher kaufte ich mir die PT-04 als 4er Set.

Daniel Grosser (Tabletop): Ich wollte meinen Blitz (der 430) von der Kamera gelöst auslösen (indirektes Blitzen). Im DSLR Forum auf den Cactus Trigger gestoßen. Das hat super funktioniert. Später kam dann der 580 dazu, da ich mehr mit dem Licht spielen wollte. Und gerade bei den TableTop-Aufbauten braucht man mind. zwei Blitze. Mit einem Freund hatten wir dann auch noch mal das erste Setup von 1) mit einem zweiten 430 erweitert (für Farbeffekte).

Christian Rohweder (Industrie, Business, Hochzeit): Das System war eine Empfehlung eines Bekannten. Es war sehr günstig und zum Testen konnte ich da nicht so viel falsch machen :-)

Viktor Dite (Produktfotos, Portraits): Ich habe mit optischen Auslösern von Metz angefangen und habe mir im Laufe der Zeit noch zwei eigene optische Auslöser gebaut. Allerdings sind die so empfindlich, was die Lichtverhältnisse angeht, dass ein wirklich produktives Arbeiten damit nicht möglich ist. Dann habe ich die billigen Catusse gekauft und ca. 3 Jahre lang benutzt. Es hat immer alles funktioniert. Allerdings hatte ich damit immer einen recht hohen Ausschuss, weil die Zuverlässigkeit der Auslösungen zu stark zu wünschen übrig lässt. Das nervt dann irgendwann doch so sehr, dass man sich nach etwas neuem Umschaut. Das ist wie mit der Pannenstatistik für Autos :)
Die Auswahl ist ja mittlerweile riesig. Es geht von bis. Alles dabei. Zur Wahl standen für mich Elinchrom Skyport (Preferenz - übrigens wegen Deinem Blogpost, Sam) und Phottix Atlas (sehr groß). Letztendlich bin ich aber eher zufällig bei den Pixel Pawn gelandet und bin seit dem sehr von denen überzeugt!

Frage 3) Bist Du mit dem System zufrieden oder liebäugelst Du mit einem anderen?

Jörg Langer (Hochzeiten, Portraits, People): Jetzt steckst Du schon wieder den Finger in die "Wunschlisten-Wunde".... Nun, ich liebäugel schon mit einem Ranger und zwei, drei Blitzköpfen aber bislang war es mir immer zu "umständlich" und zu "schwer" das alles mitzuschleppen und das waren für mich gefundene Argumente, nicht mal eben 2-3k in das Zeugs zu stecken, das ich bislang immer verpöhnt habe.... Du verstehst?!? Also ich bin sehr zufrieden mit beiden Varianten oben, aber der Blick nach rechts oder links bleibt nicht ohne "Habbe-Will-Syndrom"....

Christian Gawlik (Events, Hochzeiten): Bin sehr zufrieden. Lösen zuverlässig aus. Andere Systeme sind mir zu teuer, auf TTL-Übertragung lege ich keinen Wert. Ich fahre mit manuellen Licht-Setups besser, als mit zu viel elektronischer Automatik. Weiter besitzen die Yongnuo die Möglichkeit die Kamera zu steuern. Man benötigt somit keinen extra Fernauslöser für die Kamera. Einziger Negativpunkt stellt bei den Billig-Triggern die Synchronzeit dar. Max 1/160 sek. um zuverlässig ohne Balken zu arbeiten, ist mir manchmal zu wenig.

Sam Jost (Konzerte, Portraits, Mode): Ganz ehrlich liebäugel ich mit dem RadioPopper Px System, um die Vorzüge von Nikon Wireless auch zuverlässig bei Sonnenschein und ohne direkten Sichtkontakt nutzen zu können - ich finde es angenehm die manuelle Blitzleistung von der Kamera aus einstellen zu können, zuverlässige Synchronisation jenseits von 1/160tel Sekunde und HighSpeedSync sind verlockende Möglichkeiten.

Hendrik Roggemann (Hochzeiten, Workshops): Wäre ich unendlich reich würde ich wohl mal die Pocketwizard Multimax haben wollen, weil man damit 4 Blitzgruppen in Reihe auslösen kann. Und von der anderen Million würde ich mir die Pocketwizard FlexTT mit Funk-TTL kaufen.

Robert Kneschke (Fotoproduzent): Nein, ich bin zufrieden. Das heißt, vor allem die FlexTT5-Empfänger könnten kleiner und kompakter sein und die Knopfbatterie im MiniTT1 stört mich, aber das sind keine Gründe zu Wechseln, weil ich weiß, dass die anderen Systeme höchstens gleich gut sein könnten.

Mark Kujath (Wedding, Lifestyle, People): Absolut zufrieden.

Chris Weber (Wedding, Lifestyle, People): Klar, mit den Skyports bin ich sehr zufrieden und finde das Preis-/Leistungsverhältnis super. Liebäugeln tu ich eigentlich nur mit den Pocket Wizards, die sind mir aber einfach zu teuer. Wenn sie jetzt noch Kaffeekochen, Musikmachen und mir den Nacken kraulen könnten, würde ich sie sofort nehmen. Aber so bleibe ich bei den Elinchroms :) ! Chinaböller kommen mir nicht ins Haus.

Stefan Groenveld (Hochzeiten, Events, Sport): Ich habe jetzt alles, was mir weiter hilft und ich bin sehr zufrieden.

Nils Petersen (Karl-Heinz, Portraits, Hochzeiten): Im Grund bin ich mit meinem System zufrieden. Lediglich die Möglichkeit die Kamera per Funk auszulösen lässt mich manchmal mit den Yongnuos liebäugeln.

Daniel Grosser (Tabletop): Im Sommer mache ich wenig Fotos drin und draußen reicht meist ein Aufsteckblitz für mich (der kann auch dann mit dem Cactus Trigger indirekt ausgelöst werden). Aber eigentlich hätte ich gerne mind. 4 Lichtquellen für drinnen. Den Cactus Trigger gibt es inzwischen als V5. Das Transceiver Konzept finde ich gut (Gerät kann Sender als auch Empfänger sein). Super ist auch das man mit denen einen Blitz auf der Kamera haben kann. Vom Wechsel halten mich im moment die Kosten ab und ich bin mir noch nicht sicher, ob das alles in den Hotshoe des Ezybox passt. Aber wie gesagt, das wird erst wieder im Spätherbst interessant.
Manche haben beim V4 Probleme mit der Senderbatterie (recht teuer). Meine tut immer noch (seit 2 Jahren). Diese Stabantenne auf den V4 finde ich nicht so toll, ich habe immer Angst, dass diese in der Fototasche mal abbricht. Schade ist auch das V4 und V5 nicht kompatibel sind.

Christian Rohweder (Industrie, Business, Hochzeit): Mein Eindruck von diesem System ist zwiegespalten. Es funktioniert im Studio zuverlässig, Aussetzer sind wirklich selten. Der Vorteil ist, dass der Empfänger in die Stromversorgung zum Blitz "eingeschleift" wird und daher keine eigene Batterie benötigt. Speziell für Elinchrom-Blitz ergibt sich allerdings eine kleine Unschönheit. Elinchrom stattet seine Dlites mit 3.5er Klinkenbuchsen zur Ansteuerung aus, die Venditus Empfänger kommen aber mit einem 6,3er Anschluss. An sich kein Problem, ein Adapter liegt bei. Problem ist nur, dass auf dem Adapterstecker einiges an Zug entsteht, zwei von den Dingern habe ich inzwischen trotz aller Vorsicht verschlissen. Einen hatte ich direkt nachbestellt, den jetzt dritten im Elektronikshop hier gekauft - der prompt nicht funktioniert. Die Adapter sind an sich einfache Mono-Adapter, jedenfalls sieht es auf den ersten Blick so aus. Scheint elektrisch aber anders zu sein, was sehr ärgerlich ist.
Momentan shoote ich nicht im Studio, aber das soll wieder los gehen. Daher bin ich derzeit auf der Suche nach einem neuen System und werde die Venditus-Auslöser einmotten. Was mich momentan vom Wechsel abhält ist das doch recht große Angebot für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke. An sich liebäugel ich mit den YongNuo 602-Auslösern, da die sich an meiner D700 auch als Fernauslöser für die Kamera verwenden lassen.

Viktor Dite (Produktfotos, Portraits): Ich hatte mal in einem Mietstudio die PocketWizard Plus II Funkauslöser benutzen dürfen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht warum die gesamte Fotografenwelt so darauf schwört (zumindest die Strobisten). Wahrscheinlich weil der "Strobist Papst" sehr gute Werbung für die macht :) Abgesehen von der Reichweite bieten die mir nichts, was den hohen Aufpreis rechtfertigen würde. Die selbst getesteten 30m Reichweite der Pixel Pawn in Gebäuden reicht mir eigentlich auch völlig aus.
Klar, wenn ich professionell arbeitete und pro Monat an die 10.000 Auslösungen damit machen würde, spräche ich hier sicherlich anders. Aber für meine Semi-Professionelle Zwecke reicht es vollkommen! Und selbst dann gäb es erst die Elinchrom.
Ich habe ehrlich gesagt in meinem Fotografendasein schon etliche Fotostudios erlebt, die mit ganz simplen Funkauslösern arbeiten. Es funktioniert, was solls?!

Nachwort

Die Tendenz ist sichtbar: Günstige Funkauslöser sind robuster geworden, wer keine Lust hat sich damit rumzuärgern kauft die bewährten Markennamen Pocketwizard und Skyport. Vielleicht berichten ja noch ein paar Fotografen mehr, mit welchen Funkauslösern sie gute oder schlechte Erfahrungen gemacht haben?

Veröffentlicht am So, 04. Sep 2011, 07:22 von Sam

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