Sam Jost
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Farbmanagement für die Digitalfotografie

Ich halte nichts davon, sich gedankenlos an irgendwelchen Gestaltungsregeln festzuhalten, im Gegenteil, bei jeder Gestaltung, jedem Foto, sollte man sich fragen:

  • Sagt es aus, was ich aussagen möchte?
  • Wird der gewünschte Eindruck vermittelt?
  • Könnte ich meine Aussage noch besser unterstützen?
  • Womit?

Ich vermute viele Leute scheuen den Aufwand. Bloss nicht auch noch nachdenken, reicht es nicht, dass ich an die "Regeln" gedacht habe?

Nein, das reicht nicht. Jedenfalls nicht für aussergewöhnliche Bilder.

Wer diese Arbeit nicht scheut, wer sich nicht davor drückt, eine eigene Meinung entwickeln zu wollen, trotz der damit verbundenen Arbeit, dem kann ich das Buch "Der Fotografische Blick" von Michael Freeman wärmstens empfehlen.

Michael Freeman zeigt die Gestaltungsmöglichkeiten, aber nicht in zur Nutzlosigkeit vereinfachten stumpfen Regeln, sondern er zeigt Bilder, Unterschiede, Gestaltungsmittel und lädt dazu ein, sich selber mit ihren Auswirkungen auseinanderzusetzen.

In diesem Buch findet man kein plattes "Motiv auf Drittel sieht besser aus", keine einfachen "10 Regeln für ein besseres Bild" oder vergleichbare "Wundermittel".

Und genau deswegen lohnt sich dieses Buch meiner Meinung nach.

Selber habe ich die englische Originalversion gelesen: ich mag Originalversionen, ich mag Englisch, es war günstiger und irgendwo erwähnte mal jemand, dass die deutsche Übersetzung nicht soooo toll sein soll:

Veröffentlicht am Fr, 04. Jun 2010, 20:45 von Sam

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