Sam Jost
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Farbmanagement für die Digitalfotografie

Vor einiger Zeit hatte ich eine Glühbirne, eine Energiesparlampe und ein LED-Leuchtmittel miteinander verglichen, war mit allem aber nicht so recht zufrieden.

Aufgrund meines Artikels kam ein Kontakt zu der Firma VPE-Leising zustande, die in erster Linie große Firmen und Ladenketten bei der Umrüstung auf LED-Beleuchtung beraten.

Nachdem ich lange keine LED-Leuchtmittel fand, die meinen Ansprüchen genügten, habe ich mir dort ein paar "Light Engines" mit je 4 weißen LEDs bestellt.

Neugierig wie ich bin, habe ich einen unfairen Vergleich dieser "Lichtmaschinen" mit anderen Leuchtmitteln gemacht, die ich grade zur Hand hatte.

Dafür habe ich drei unterschiedliche Leuchtmittel in E14 Kerzenform in eine Ikea-Lampe gesteckt, damit aus gleichem Abstand und Richtung zwei Giraffen fotografiert. Natürlich habe ich über alle Fotos Belichtungsdaten, Weißabgleich usw. identisch gehalten, um vergleichbare Bilder zu bekommen.

Wobei man bedenken muss: besonders Fair ist dieser Vergleich nicht, denn auch wenn die Ikea Lampe eine Tülle hat, die das Licht grob in eine Richtung schickt, streut sie doch deutlich breiter als die Light Engine, die wirklich ein Spot ist.

Die verwendeten Leuchtmittel waren: eine handelsübliche 40w Glühkerze, eine Z-Light LED-Glühkerze, die so wenig verbraucht, dass mein Strommessgerät das nicht anzeigt, eine 11w Vollspektrum-Energiesparbirne von BestLite und eine besagte "Light Engine".

Die Auswahl war zufällig, was mir als erstes in die Finger fiel.

Man kann bei der Light Engine sehr gut sehen, dass es sich um einen Spot handelt, der Lichtkreis ist sehr eng um die Giraffen. Die 6w Verbrauch sind das, was mein (billiges) Messgerät für einen Trafo mit einer Lampe anzeigt.

Da Spots genau das sind, was ich brauche, passt mir das sehr gut in den Kram. Es gibt die Light Engine aber auch mit anderer Optik und in verschiedenen Farbtemperaturen, je nach Bedarf.

Was ich noch wichtig finde: das Licht ist angenehm, es flackert nicht. Glühbirnenliebhabern wird es zu wenig gelb sein, was mir aber entgegen kommt. Meine Lampen bekommen vermutlich ohnehin Farbfolienhalter, so dass die Farbe sich bei Bedarf verändern lässt.

Der Haken: es handelt sich nicht um eine Birne für eine normale Fassung. Der Durchmesser entspricht wohl MR16, aber es sind keine Einsteckfassungen, sondern die Leuchtmittel müssen einzeln per Kabel an passende Trafos angeschlossen werden.

Ich werde also noch einiges zu basteln haben, bis ich daraus eine Zimmerbeleuchtung erschaffen habe - bis dahin habe ich mir mit einer 40mm Rohrschelle und einer Fotoklemme eine Klemmlampe gebaut:

Was überraschend ist: obwohl es "nur" LEDs sind, wird die Light Engine sehr warm, nicht umsonst besteht der größte Teil der Lampe aus Kühlkörper.

Aus diesen Dingern könnte man vermutlich super Foto-Dauerlicht bauen. Wenn sie denn etwas günstiger wären...

Veröffentlicht am Fr, 22. Jan 2010, 23:10 von Sam

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