Sam Jost
 RSS-Abo



Mehr von Sam
radeldudel.de durchsuchen:
Farbmanagement für die Digitalfotografie

Oliver Schaef fragt, was (für mich) ein gutes Bild ausmacht.

 

In meinem Fall ist das einfach: ein gutes Bild ist es:

 

wenn ich es mir in groß an die Wand hänge und lange Zeit mit Freude drauf schaue.

Wenn es sich jemand anders an die Wand hängt und gern drauf schaut, ist es natürlich auch ein gutes Bild - für denjenigen.

 

Das wohl für die meisten Fotografen erstaunliche an meiner Definition für ein gutes Bild:

Das Bild kann technisch völlig daneben sein. Es kann schief, krumm, verrauscht, verwackelt, unscharf, schlecht komponiert, langweilig sein.

Wenn es sich jemand an die Wand hängt, und sich lange Zeit dran erfreut, dann ist es meiner Meinung nach dennoch ein gutes Bild!

 

Mein Foto ist einfach nur ein Schnappschuss aus meinem Wohnzimmerfenster. Ich hatte dafür nicht mal das Fenster geöffnet, und weder Aussicht noch Inhalt war so besonders.

Doch das Bild hing lange als Leinwand im Wohnzimmer neben dem Fenster, und als es beim Umzug über war, war schon jemand da, der das Bild gerne haben wollte, um es bei sich aufzuhängen.

 

An einem mittelmässigen Bild hat man sich meiner Erfahrung recht schnell sattgesehen.

 

Die Teilnehmer an dieser Blogparade bisher:

 

 

Wer sich die Beschreibungen zu den Fotos durchliest, wird feststellen, dass fast jeder die besondere Situation beschreibt, in der sein Foto gemacht wurde, und eher selten das besondere Foto. Fotos sind eben in erster Linie Erinnerungen.

Veröffentlicht am Do, 05. Nov 2009, 10:00 von Sam

Social Plugins von Facebook, Google und Twitter für www.radeldudel.de abschalten.

Anmelden, um den Artikel zu diskutieren.

Heilpraktiker in Flensburg
© 2004-2014 Sam Jost, Flensburg. Unerlaubte Vervielfältigung untersagt.
Die Inhalte von www.radeldudel.de sind meine ganz private Meinung.