Sam Jost
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Farbmanagement für die Digitalfotografie

Auf meinen Beitrag über die Kamerakalibrierung in Lightroom bekam ich von Ramer-Fotografie einen sehr interessanten Link zugeschickt:

Den Adobe DNG Profile Editor. Die Verwendung ist deutlich einfacher als das AcrCalibrator-Script, vor allem braucht man kein Photoshop:

Man wandelt einfach sein RAW-Bild des ColorCheckers in DNG um, lädt dies im DNG Profile Editor, geht auf den Reiter "Chart", schiebt die Markierungen auf die Eckfelder, klickt start und voila, fertig ist ein vollwertiges Kameraprofil, dass man über Datei/Profil exportieren direkt ins richtige Verzeichnis legen und danach in Camera Raw und Lightroom auswählen kann.

Bei Adobe gibt es das als ausführliche Beschreibung mit Screenshots.

Was ich allerdings erstaunlich finde: es kommt ein anderes Ergebnis raus, als wenn ich das Script benutze:

Die Rollover-Fotos sind im RSS-Reader leider nicht zu sehen.

Und welches Profil ist jetzt besser?

Schwierige Frage! Wenn ich den ColorChecker mit den beiden auf dem (kalibrierten) Monitor vergleiche (unter nicht kalibriertem Tageslicht), dann liegt der Colorchecker irgendwie zwischen den beiden Profilen, je nachdem, wie das Licht auf die Felder fällt.

Hauptunterschied zwischen den Profilen ist, dass die Farben bei Benutzung des AcrCalibrator Profils deutlich satter sind als mit dem Profil aus dem DNG Profile Editor.

Ich hab jetzt beide Profile in Lightroom, und suche mir halt einfach das aus, was mir jeweils besser gefällt. Im Moment tendiere ich dabei eher zu dem satteren Profil, das der AcrCalibrator erstellt hat.

Veröffentlicht am So, 27. Sep 2009, 16:51 von Sam

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