Feuer
Sam Jost
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Farbmanagement für die Digitalfotografie

5 Fragen an...22.06.2009

Eine Abwechslungsreiche Woche:

beim Fotografieren von Holzstatuen vor Flensburger Hintergründen habe ich gelernt, dass man Statuen ja nicht hinstellen muss, sondern auch quer in die Luft halten kann, um so sehr ungewöhnliche Hintergründe für seine Fotos zu bekommen, und dass es bei Fragen nach Genehmigungen besser ist, erst etwas über sich zu erzählen ("Hallo, ich bin Holzbildhauerin und würde gerne eine meiner Figuren auf ihrem Grundstück fotografieren", statt "ich würde gerne eine Statue auf ihrem Grundstück fotografieren").

Dass man gerne ein (Lampen)Stativ dabei haben sollte, wenn man einen Blitz einsetzen will, und man vorsichtig sein sollte, wenn man sein Zeug ins Gras legt, hinterher liefen haufenweise Spinnen über meinen Blitz.

Auf der Hochzeit meines Bruders haben wir die klassischen Portraits der Gäste im Bilderrahmen gemacht, und hatten dabei viel Spaß mit einer Softbox - ungewöhnliche Technik sorgt für Neugierde. Zu Zweit lässt sich das super durchführen, einer hält die entfesselten Softbox, einer Fotografiert.

Das war auch der erste Einsatz für den Nikon SB-900, den mir Zoomyboy netterweise verkauft hat. Der SB-900 hat mich dadurch begeistert, dass er sich zwischen Aus- und Einschalten die letzte Einstellung merkt, anders als meine Pentax AF540FGZ, die sich bei jedem Einschalten wieder auf TTL zurückstellen.

Freundlicherweise waren sich der Pentax und der Nikon Blitz so ähnlich, dass ich den SB-900, ohne das Handbuch zu lesen, sofort einsetzen konnte (zur Vorsicht hatte ich einen Pentax-Blitz in Reserve, man weiß ja nie).

Überhaupt, Zoomyboy hat mir ja nicht nur den SB-900 verkauft, sondern auch seine D80 samt Batteriegriff. Damit hab ich jetzt genug Nikon-Material, um mich endgültig von Pentax zu trennen.

Habe? Hätte!

Denn als wir die Kameras im Vergleich zur Hand nahmen, kam uns die Pentax K10D in vielen Dingen doch angenehmer vor, als jede der Nikons, so dass diese Entscheidung schon wieder in Frage gestellt ist.

Doch dazu mehr in einem eigenen Beitrag. Vielleicht schon nächste Woche.

Auf dem Mittsommerfest im MediMaris in Glücksburg gaben Birgit und ich eine kleine Einführung in Salsa, hat super Spaß gemacht, die Bude war voll, alle machten mit Begeisterung mit! Genial! Während Birgit anschließend Musik aufgelegt hat, hab ich ein oder zwei Fotos gemacht, doch die Hauptsache an dem Abend war eindeutig Tanzen mit Freude!

Nebenher sichte ich halt noch die Fotos, bin immer noch dabei, meine Panoramen von der Rumregatta, Flensburg und Dagebüll zu verarbeiten, entsprechend gibt’s keinen großen Blogeintrag, sondern ich greife mir einfach mal die 5 Fragen an Rajue:


1. Mit welcher Kamera würdest Du bis ans Ende Deiner Tage fotografieren?

Mit keiner. Mit jeder.

2004 habe ich meine erste DSLR gekauft, und jetzt, 5 Jahre später, bin ich bei meiner Sechsten. Ich bin mir sicher, dass es nicht meine Letzte sein wird, ich werde auch zukünftig neue Kameras kaufen.

Andererseits, wenn es aus unerfindlichen Gründen keine weiteren mehr geben sollte, fotografier ich halt mit dem, was ich zur Verfügung hab. Ich bin da flexibel.

2. Zeige uns Deine Lieblingsfotos und erkläre uns, warum Du sie magst.

Lieblingsbilder?

Ich bin eigentlich notorisch unzufrieden mit meinen Werken. Bei jedem Foto fallen mir Dinge auf, die hätten besser sein können.

Auf ein paar Fotos schaue ich immer mal wieder gerne.

Ein paar Beispiele:

Weil das Licht schön ist, so wie bei diesem Foto der Kräne auf der Flensburger Werft von 2005:

Auf meine ersten Anläufe zum entfesselten Blitzen schau ich manchmal ganz gerne zurück:

Auf die Strukturen und Farben der Natur kann ich auch immer wieder gerne schauen:

Im Unterschied zu so manch anderen sehe ich mir auch immer gerne Fotos von mir selber an. Ich finde es einfach spannend, mich selber aus fremder Sicht zu sehen (Foto von Birgit):

Sam Jost vorm Sonnenuntergang

Leider habe ich extrem selten die Ruhe, meine Fotos zu sichten, entsprechend schwierig ist es für mich, bestimmte Fotos herauszusuchen. Für diese Fotos habe ich einfach quer beet durch einige zehntausende Fotos geblättert und mir Bilder gegriffen, die mir positiv auffielen.

Die Auswahl ist willkürlich, und ich würde schon morgen andere Fotos heraussuchen.

Einfach weil ich grade dabei bin, hier noch ein Traum am Strand:

Wie man hier vielleicht schon sieht: ich bearbeite Fotos nicht gerne.

Ich habe keine Lust, Fotos nachträglich am PC zu perfektionieren. Lieber erkläre ich ein Foto zum Flop, und mache es vielleicht später noch mal.

3. Welchen Tipp gibst Du jemand, der gerade anfängt, zu fotografieren?

Tu Dich mit jemand anderem zusammen. Entweder jemand, der auch grad einsteigt, oder jemand, der schon lange Fotografiert. Hauptsache, ihr versteht euch gut.

Und dann: reichlich fotografieren, ansehen, über die Fotos reden, und vor allem: Abzüge an die Wand bringen. Ein Foto, dass im Rechner verstaubt, ist kein Foto.

4. Wähle aus "Kätzchen, Baby, Sonnenuntergang oder Blumen".

Aus der Liste eindeutig Blumen; bei Sonnenuntergang; meinetwegen mit Katze im Bild. Hauptsache kein Baby.

5. Wem sollen diese Fragen als nächstes gestellt werden?

Wer sie gerne beantworten möchte. Ich hab keinen Spaß daran, anderen was aufzudrücken, das kann jeder selber Entscheiden.

Veröffentlicht am Mo, 22. Jun 2009, 07:12 von Sam

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