Sam Jost
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Farbmanagement für die Digitalfotografie

Fliegende Vögel mit einer langen Brennweite verfolgen, scharfstellen und fotografieren ist gar nicht so einfach.

Viel einfacher ist es, sich zwischen die Vogelfütternden Passanten zu mischen, und Vögel mit einem Weitwinkel-Objektiv zu fotografieren. Die folgenden Bilder sind alle mit 18mm Brennweite gemacht worden, was die kürzeste Brennweite war, die ich zu dieser Zeit besessen habe.

Neben mir stand eine Familie, die Brotreste an die Vögel verfütterte (was man ja eigentlich nicht tun sollte), es kamen entsprechend etliche Vögel und versuchten bei allen umherstehenden was zu essen zu bekommen.

Oft erschrecken sich die Vögel, wenn etwas sich zu hektisch bewegt, oder unerwartete Geräusche macht (wie zum Beispiel eine Kamera die der Vogel vor die Nase gehalten bekommt):

aufgeschreckte Möwe

Oft genug sind diese angefütterten Vögel aber auch sehr fordernd und verlangen sehr deutlich nach Futter:

Möwe fordert Essen

Hin und wieder kommt auch die Eitelkeit durch, und es wird mit stolzgeschwellter Brust für die Kamera posiert:

Möwe posiert für Kamera

Die richtige Herausforderung ist natürlich, mit 18mm Brennweite eine Möwe im Flug zu fotografieren:

Möwe im Flug

Das geniale am fotografieren mit Weitwinkel: man hat nicht nur das Motiv, man hat auch den Zusammenhang, wie bei dieser Ente, die ein Stück Brot ergattert hatte und damit nun vor den Schwänen flüchtete:

Ente flieht mit ihrer Beute

Vögel mit Weitwinkel fotografieren macht einfach nur Spaß! Natürlich funktioniert das nur mit Vögeln, die den Respekt vor Menschen verloren haben, aber solcherart angefütterter Vögel findet man an vielen Stellen, wo Menschen spazieren gehen, obwohl das Füttern der Vögel mit Brotresten schädlich für Tier und Umwelt ist.

Das nächste Mal werde ich mit dem Tokina 11-16 Vögel fotografieren gehen, bin gespannt ob ich damit auch noch so bildfüllende Vögel hinbekomme.

Veröffentlicht am So, 28. Dez 2008, 12:16 von Sam

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