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Sam Jost
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Farbmanagement für die Digitalfotografie

Ziel der im Querfeldein-Forum gestarteten Aktion "30 Tage" war es, jeden Tag ein Foto zu machen und zu veröffentlichen.

Den November hindurch jeden Tag ein Foto zu machen fiel mir leicht, ausser die vier Tage in München hatte ich meine "Herrenhandtasche" mit Nikon D40 und Tokina 11-16 dabei (ist eigentlich jemand aufgefallen, dass die Fotos nahezu alle mit dem Extremweitwinkel entstanden sind?), in München habe ich die Kamera meines Mobiltelefons benutzt.

Was bei mir aus technischen Gründen nicht besonders gut geklappt hat, war das Hochladen des Tagesfotos noch am gleichen Tag. Da wir durch unseren Umzug seit Mitte November kein DSL mehr haben, und der Browser meines Mobiltelefons wegen der langen Seite mit den vielen Fotos drauf irgendwann ziemlich rumzickte, habe ich die Fotos und teilweise auch die Beiträge dazu meist erst am nächsten Tag, oft aber auch erst nach einigen Tagen hochgeladen.

Für mich persönlich habe ich festgestellt:

am schlechtesten klappte das mit dem täglichen Fotos an den Tagen, die mit ganz normalem, gewohntem Arbeitsalltag gefüllt waren. Bedingt durch Renovierung und Umzug hatte ich im ganzen November vielleicht drei oder vier solche Tage, die restlichen waren alles andere als alltäglich.

Die Tage wo ich ungewöhnliche Dinge tat, selbst wenn es 16 Stunden renovieren am Stück war, waren dagegen für Fotos recht unproblematisch. Da die Kameratasche immer greifbar war, fand sich immer mal eine Idee, und die wenigen Minuten um sie kurz umzusetzen konnte ich auch immer zwischenschieben.

Ein weiterer, sehr wichtiger Faktor war, ob ich die Menschen um mich herum einbezog oder nicht. Birgit z.B. war begeistert von der Dokumentation unseres Umzugs, und erinnerte mich zwischendrin immer mal wieder mit "wär das nicht auch was für das Bild des Tages?" an das Foto - das war extrem hilfreich, und brachte mich dazu selber auch mehr daran zu denken, und vor allem das Foto dann auch eher umzusetzen. Wenn ich längere Zeit jeden Tag ein Foto machen wollen würde, so würde ich gut daran tun, die Menschen in meiner Umgebung mit einzubeziehen, das würde meine Chancen drastisch erhöhen.

Was ich für mich daraus gelernt habe, ist, dass ich in meinem privaten Blog mal wieder etwas häufiger bloggen könnte (meine Blog-Beiträge haben ja auch immer ein Titelfoto), dass es sich lohnt sein Umfeld einzubeziehen, und dass eine konkrete Foto-Idee schnell umgesetzt ist (solange das Resultat nicht Perfektion sein soll).

Für den Dezember versuche ich jetzt ebenfalls, jeden Tag ein Foto zu machen, allerdings mit anderen Vorgaben: dieses Mal ist mein Plan, jeden Tag ein Foto unserer neuen Wohnung von der Straße aus zu machen, um einen Monat lang verschiedene Perspektiven und Blickwinkel auf das gleiche Objekt auszuprobieren. Die Ergebnisse dieser 31 Tage gibt es allerdings wohl erst im Januar zu sehen - wenn es denn klappt...

Veröffentlicht am Di, 02. Dez 2008, 17:06 von Sam

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