Nikon D40
Sam Jost
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Farbmanagement für die Digitalfotografie

Wer hier länger mitliest, weiß, dass ich möglichst aktuelle Kameras und Lichtstarke Festbrennweiten bevorzuge. Doch seit ich angenfangen habe, mir mehr und mehr mit Hilfe von Blitzen mein eigenes Licht zu schaffen, statt nur das vorhandene Licht zu nutzen, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ein wenig geschickt plaziertes Licht tausendmal mehr Wert ist, als eine Lichtstarke Linse.

Außerdem verändert sich die Ausrüstung, die ich mit mir herumtrage: statt eine Kamera und eine Handvoll Festbrennweiten in der Kameratasche zu haben, möchte ich jetzt viel lieber den einen oder anderen Blitz dabei haben.

Also habe ich mal ein wenig gewühlt und recherchiert, und mir eine einfachte, leichte, kleine DSLR und ein Allround-Zoom-Objektiv zugelegt, um zu vergleichen.

Nach reichlicher Überlegung und Recherche habe ich mir auf ebay eine gebrauchte Nikon-Ausrüstung zusammengekauft: eine Nikon D40, ein Nikkor 18-200 und ein Tokina 11-16, zusammen haben diese drei Teile €1050 gekostet, ein Preis, den ich sonst durchaus auch für eine einzelne Festbrennweite ausgegeben habe.

Die D40, eines der beiden Objektive und einen Blitz mit Funkauslösern hatte ich in den letzten Wochen fast immer dabei, und habe damit einiges Fotografiert, von Ernst bis Spaß, und dabei festgestellt, dass es in dem Moment wo ich mit Kunstlicht arbeite, so gut wie keinen Unterschied macht, ob ich nun die neuere K10D mit einer richtig guten Festbrennweite, oder die D40 mit einem Superzoom benutze. Einzig bei Fotografie mit dem verfügbarem Licht, zB bei Bühnenfotografie, aber selbst draußen bei schlechtem Wetter oder Dämmerung, brauche ich die zusätzliche Lichtstärke meiner Festbrennweiten.

Die D40 fand ich eine sehr angenehme Kamera - in Foren liest man ja immer, die D40 wäre nichts - ich seh da kein Problem, komme auch mit meinen großen Händen gut mit der kleinen Kamera klar, obwohl ich fast nur manuell fotografiere, fehlt mir der zweite Regler nicht besonders, ob ich die Einstellungen nun auf einem Display oben auf der Kamera sehe oder hinten scheint mir auch eher nebensächlich zu sein, mich juckt es auch nicht dass manche Objektive keinen AF haben, dann fokussier ich halt manuell, bin ich eh so gewohnt. Der einzige sonstige Wert den ich verstelle ist die ISO, wo ich sehr schnell hin komme, da mein Menü immer an dieser Stelle steht.

Der einzige echte Nachteil der mir an der D40 in den letzten Wochen aufgefallen ist, ist die Bildanzeige: ich fotografiere in RAW, wenn ich ein Foto auf dem Display ansehe, wird wohl das Vorschaubild aus dem RAW gezeigt. Das ist leider so stark komprimiert, dass es sehr schwer ist, darauf die Schärfe zu beurteilen: an den Stellen wo man die Schärfe sehen könnte, sitzen Haufenweise JPG-Artefakte.

Für das fertige Bild macht es nichts aus, es erschwert nur ein wenig die Bildkontrolle an der Kamera.

Was mir sonst so aufgefallen ist:

Bokeh des Nikkor 18-200

Veröffentlicht am Mo, 17. Nov 2008, 20:49 von Sam

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