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Sam Jost
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Farbräume & Farbmanagement

Olli hat mich mit seiner Selbstbauanleitung für eine Makrobox daran erinnert, dass ich über ein schnell gebasteltes Makrostudio berichten wollte.

Wie jeder, der schon mal versucht hat, kleine Dinge vernünftig ausgeleuchtet zu fotografieren, hab auch ich schon mal mit dem Gedanken gespielt, eine Hohlkehle oder ein Lichtzelt zu kaufen, mit dem gleichmäßige Ausleuchtung ein Kinderspiel ist.

Dabei geht es auch einfacher, ohne teures Zubehör, ein einfaches Makrostudio ist schnell aus ein paar Haushaltsüblichen Dingen gebastelt, einfach nur aus ein paar Blättern Papier und etwas Tesafilm.

Man nehme: Ein weißes Blatt DIN A4-Papier, das wir einmal der Länge halbieren:

Die beiden Hälften kleben wir zu einem Ring zusammen:

Den Ring legen wir auf zwei weitere Blatt Papier, dazu legen wir seitlich von dem Ring zwei Lichtquellen (Strobisten nehmen entfesselte Blitze, ein paar kräftige Lampen tun es aber genauso)

Und fertig ist das Makrostudio - mit zwei Blitzen hat man auch ausreichend Licht um mit kleiner Blende arbeiten zu können.

Natürlich kann man auch andersfarbiges Papier als Hintergrund nehmen statt weiß:

Und zum Fotografieren von spiegelnden Flächen kann man auch noch aus etwas Papier einen Deckel basteln, in dem man eine Lücke für das Objektiv lässt:

Bei rundum spiegelnden Objekten bleibt natürlich immer eine kleine Ecke wo sich das Objektiv drin spiegelt, schließlich muss ja Sichtkontakt zwischen den beiden bestehen, sonst wirds nichts mit dem Foto.

So einfach lässt sich aus 1 bis 4 Blatt Papier ein kleines simples Makro-Lichtzelt zusammenbasteln.

Veröffentlicht am Do, 10. Jul 2008, 07:49 von Sam

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