Drei Stative: Manfrotto Nano Stand, Gitzo 1530, Berlebach 4022
Sam Jost
 RSS-Abo



Mehr von Sam
radeldudel.de durchsuchen:
Farbmanagement für die Digitalfotografie

Meine letzten Foto-Sessions hatten beinahe alle eine Sache gemeinsam: Ich brauchte sowohl ein Stativ für die Kamera, wie auch ein oder mehrere Stative für meine Blitze.

Aber ich brauchte nicht beides gleichzeitig.

Sprich, in Situationen wo ich je ein Stativ für Kamera und eins für Licht mit hatte, hätte es auch völlig gereicht nur das Kamerastativ mitzunehmen, vorausgesetzt ich packe den Schirmneiger mit ein.

Die logische Konsequenz aus dieser Erkenntnis ist natürlich Sonnenklar: Ich ersetze in meiner Strobist-Ausrüstung ein Lampenstativ gegen ein Kamerastativ, und habe damit dann immer ein Stativ dabei, dass ich für beide Zwecke nutzen kann.

Dummerweise gibt es ein klitzekleines Problem: mein Kamerastativ ist ein richtig massives, robustes, knapp 4Kg schweres Berlebach Holzstativ. Absolut super für rattenscharfe Langzeitaufnahmen mit langer Brennweite, doch leider nicht dafür geeignet, viel durch die Gegend getragen zu werden.

Was folgt ist klar: ein weiteres Kamerastativ muss her. Leicht soll es sein, ähnlich klein zusammenfaltbar wie die Manfrotto Nano Stands, aber bitte hoch genug um sich nicht hinter der Kamera bücken zu müssen, so stabil wie möglich, und natürlich schnell und einfach auf- und abzubauen.

Bei meiner Recherche im Internet habe ich in erster Linie gelernt, dass es verdammt viele Firmen gibt, die zusammen höllisch viele Stative herstellen. Um auf Nummer Sicher zu gehen habe ich etwas mehr Geld ausgegeben und mir ein 6X Carbonstativ von Gitzo gekauft, ein GT1530 (die Zahl steht für Serie 1, Mountaineer, 3 Beinabschnitte).

Das Gitzo war zwar teuer, ist aber genau das was mir fehlte: es ist fast so leicht und klein wie ein Manfrotto Nano Stand, und voll ausgefahren und mit Kugelkopf kann ich mit meinen 1,90m Größe vernünftig dahinter stehend fotografieren.

Das Gitzo ist angenehmer und schneller aufgestellt als mein Berlebach, und es lässt sich auch aufgestellt viel leichter woanders hinstellen, beim Berlebach kippen die Beine durch ihr Eigengewicht nach innen weg, wenn man es anhebt.

Das Gitzo steht auch angenehm fest und wackelfrei, aber durch das geringere Gewicht kann eine Windböe oder ein Anstossen es eher mal umschubsen, während das Berlebach dank seinem Eigengewicht da sehr vertrauenerweckend stabil steht.

Auf jeden Fall begeistert mich das Gitzo vom Handling und vom Gefühl her! Das einzige Stativ dass ich bisher mal in der Hand hatte das schneller aufgestellt ist, war das Manfrotto Neotec, doch das wirkte deutlich klobiger, und stand auch nicht ganz so vertrauenerweckend.

Meine zukünftige 'Kleinst'-Strobistausrüstung wird damit deutlich kompakter ausfallen als bisher. Für kleine Einsätze reicht das Stativ, ein Kugelkopf und die Softbox (oder ein Schirmhalter und ein Schirm).

Damit habe ich dann auch immer ein Kamerastativ dabei, was ich schon öfter mal vermisst habe.

Und als Bonus habe ich jetzt ein richtig schön kompaktes und leichtes Kamerastativ zum mitnehmen.

Veröffentlicht am Mi, 02. Jul 2008, 18:39 von Sam

Social Plugins von Facebook, Google und Twitter für www.radeldudel.de abschalten.

Anmelden, um den Artikel zu diskutieren.

Heilpraktiker in Flensburg
© 2004-2014 Sam Jost, Flensburg. Unerlaubte Vervielfältigung untersagt.
Die Inhalte von www.radeldudel.de sind meine ganz private Meinung.