Notebook mit externem Monitor
Sam Jost
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Ziemlich genau drei Jahre hab ich mein Samsung Notebook jetzt. Insgesamt war ich sehr zufrieden mit dem Gerät, die CPU war für meine Zwecke schnell genug, die X600-Grafik war für mich ausreichend Spieletauglich, schön handlich und transportabel war es auch, und da ich direkt 2GB Arbeitsspeicher eingebaut hatte kam es später sogar problemlos mit Windows Vista zurecht. Nach einiger Zeit hatte ich mich sogar an die Tastatur, und noch viel erstaunlicher, an das Touchpad gewöhnt - Bis irgendwann die Festplatte muckte. Und später die Ersatzplatte zicken machte. Und die nächste Platte wieder, und danach auch noch das DVD-Laufwerk.

Erst dann, und nach etwas Gewühle im Internet, kam ich darauf das gar nicht die Platte das Problem ist, sondern der IDE Controller bzw. das Mainboard einen Wackelkontakt hat - so ein Notebook-Gehäuse wird ja doch etwas mehr beansprucht, und auf Dauer scheint das bei diesem Gerät zu einem Ermüdungsbruch auf dem Mainboard zu führen, oder so ähnlich. Jedenfalls funktioniert das DVD-Laufwerk nicht mehr, und wenn ich Pech habe verliert das Notebook mitten im Betrieb den Zugriff auf seine Festplatte, was kein Betriebssystem so richtig gerne mag, auch Vista nicht.

Zum Glück funktioniert das Notebook die meiste Zeit noch ganz gut, so dass ich Zeit hatte mir in Ruhe zu überlegen was mein nächster Computer wird (ehrlich gesagt bin ich erstaunt wie gut Vista damit zurechtkommt das der IDE Controller alle paar Sekunden Fehler schmeisst).

Vor einem Monat hätte ich mir sicher wieder ein Notebook gekauft, doch seit ich den Eizo CG19 besitze und ich den Vergleich zum Notebook-Display so richtig anschaulich vor Augen habe, bin ich ins Schwanken gekommen: ich werde kein Notebook-Display finden dass an die Anzeigequalität des speziell für Bildbearbeitung ausgelegten CG19 auch nur annähernd heran kommt. Natürlich kann ich den CG19 auch an einem Notebook nutzen, aber warum mehr Geld für ein Notebook ausgeben um es dann doch nur als platzsparenden Desktop-Ersatz zu benutzen? So wichtig ist es mir dann doch nicht mit dem Computer mobil zu sein.

Ein klobiges PC-Gehäuse wollte ich andererseits nicht herumstehen haben, also hab ich mich bei den Mini-PCs und den Barebones umgeschaut. Die Mini-PCs sind super niedlich, mir aber bei der gebotenen Leistung zu teuer, daher habe ich mir jetzt ein Shuttle-Barebone und einen Haufen zusätzliche Komponenten bestellt und werde nach langer Zeit mal wieder einen eigenen PC zusammenbauen.

Montag sollen die Teile kommen, ich freu mich schon darauf endlich wieder einen stabil laufenden Computer zu haben.

Veröffentlicht am So, 04. Mai 2008, 08:54 von Sam

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