Segelschiffe auf der Förde
Sam Jost
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Es wird einem von allen Seiten vorgehalten das man viel trinken soll, von Ärzten, Kollegen, Fernsehen, Freunden. Manchen Menschen fällt dies leichter, wie ich trinken sie von alleine mehrere Liter am Tag, andere müssen sich dazu mehr oder minder zwingen, sich erinnern lassen weil sie sonst vergessen zu trinken.

Nun hat sich der Menschliche Körper über eine sehr lange Zeit bei unterschiedlichsten Bedingungen entwickelt, hat gelernt sich zum Überleben auf die verschiedensten Extrem-Situationen einzustellen, und eigentlich zeigt unser Körper uns durch Appetit und Durst auch sehr deutlich was er braucht. Wenn viel Trinken also für unseren Körper gut wäre, dann müssten wir doch auch reichlich Durst haben, oder nicht?

Glaubt man, wie ich, an die Selbstheilungs- und Regulierungskräfte in unserem Körper, müsste man annehmen dass es Gründe gibt warum man keinen Durst hat. Das es etwas gibt was den Körper dazu bringt wenig Wasser trinken zu wollen, weil ihm dieses Wasser vielleicht nicht nur hilft, sondern auch Nachteile mit sich bringt?

Mit etwas Überlegung und Beobachtung welche Menschen wenig und welche viel Durst haben, fiel mir ein ganz einfacher Zusammenhang auf: Menschen die sich Salzarm ernähren haben meist weniger Durst. Eigentlich ziemlich offensichtlich, denn wie wohl jeder weiß bekommt jemand der viele Salze zu sich nimmt auch viel Durst.

Denkt man ein wenig drüber nach ist das auch logisch: Nimmt man viel Salz zu sich, dann braucht der Körper auch viel Wasser um das überschüssige Salz wieder auszuspülen.

Was passiert denn nun im Körper wenn man wenig Salz zu sich nimmt? Salze sind für den Körper Lebenswichtig, genau wie Wasser. Was macht der Körper wenn er einen Mangel an Salzen hat? Ich vermute er fährt den Durst runter, denn Trinken (vor allem Wasser), spült Salze aus dem Körper, was sich der Körper nicht leisten kann wenn er zu wenig Salze zugeführt bekommt.

Wie bei allem in unserem Körper gilt es auch bei Wasser und Salzen die richtige Menge zu sich zu nehmen, weder zu viel noch zu wenig. Hier gibt es auch hunderte von Hinweisen und Richtlinien was denn nun unser 'Tagesbedarf' sei, und jeder hat da seine ganz eigene Agenda die er in diese Werte mit einbringt, dabei gibt es eigentlich einen ganz einfachen Weg zur richtigen Menge: unseren Appetit. Man kann eigentlich ganz gut fühlen worauf man Hunger hat, unser Körper führt uns über unseren Appetit auf die richtigen Nahrungsmittel, wenn wir ihn nur lassen. Leider haben sich viele von uns durch Medien und Genussmittel von ihrem urtümlichen Appetit abbringen lassen, hören bei Speisen nicht mehr auf ihren Körper sondern auf ihren Kopf der ihnen sagt 'iß das nicht, das ist ungesund', 'Iß lieber Salat', oder der nach Schokolade schreit um sich von seinem Frust abzulenken.

Am Rande: 'Salze' ist nicht die Chemikalie Natriumchlorid die man auch Speisesalz oder Kochsalz nennt, sondern Meer- oder Steinsalz, dass über 80 verschiedene Salze enthält. 'Speisesalz' sollte meiner Meinung nach eine E-Nummer kriegen und nicht mehr 'Salz' heißen dürfen.

Veröffentlicht am Sa, 04. Aug 2007, 16:06 von Sam

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