Sam Jost
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Heut war ich mit meinem Brüderchen im Hochseilgarten Altenhof bei Eckernförde.

Geile Sache!

An sich hatte ich erwartet das dort an einem Montag Mittag wenig los sein würde, doch weit gefehlt, es waren doch einige Leute da und bis wir unsere Kletterausrüstung und die Einweisung dazu bekamen verging doch einige Zeit. Nach der Einweisung durften wir dann frei unter den sechs Wegen durch die Bäume wählen, wir fingen bei der 3 an. Wir hätten die 1 und die 2 zwar gerne zum aufwärmen gemacht, aber dort standen schon Schlangen, während an der 3 an der wir grade standen außer uns niemand war.

Also per Trittleiter auf die erste Plattform am Baum und dann über die verschiedenen Kletterwege von Baum zu Baum gehangelt.

Die 3 war ein guter Einstieg, und da 1 und 2 immer noch überbelegt waren haben wir dann die 4, 5 und die 6 in dieser Reihenfolge hinterhergeschoben. Die 4 und die 5 kamen uns etwa gleich schwierig vor, eventuell die 5 ein wenig leichter, bei der 6 ging es schon ziemlich in die Höhe.

Die Höhe macht mir erstaunlich wenig Probleme: auf den Platformen hatte ich einen beruhigenden Baum neben mir, und auf den Wegen zwischen den Platformen war ich zu sehr mit Klettern beschäftigt um auf die Höhe zu achten. Einzig der Einstieg von einer Platform in einen solchen Weg war manchmal etwas Überwindung - erstaunlicherweise erwiesen sich genau die Wege wo ich beim Einstieg am meisten Bammel hatte dann als sehr leicht - was schwer aussieht muss nicht schwer sein.

Fast jeder Weg liess sich deutlich einfacher bewältigen wenn man das Sicherungsseil benutzte um sich entweder daran entlangzuhangeln, oder, wie ich bei einigen gesehen hatte, noch einfacher indem man sich einfach in das Sicherungsseil hängen ließ und sich am Kletterweg zum nächsten Baum zog. Es wurde deutlich anstrengender je weniger wir uns auf das Sicherungsseil verliessen, hier besteht also Raum sich die Wege schwieriger zu gestalten.

Während wir im Hochseilgarten waren hat es ein paar mal geregnet, davon haben wir aber wenig gemerkt, die Bäume haben den leichten Regen abgehalten, erst bei länger andauernden Regen wird es auf den Kletterkursen unangenehm. Nach dem was wir gehört haben sollen die Wege bei starkem Wind noch deutlich schwieriger werden.

Alles in allem ist der Hochseilgarten sehr besuchenswert und ich werde sicher wieder hinfahren. Ein paar Haken gibt es aber doch: zum einen gibt es im Hochseilgarten keine Getränke zu kaufen, man sollte sich also etwas zu trinken mitnehmen. Außerdem gibt es für den Hochseilgarten nur lächerliche drei Dixieklos - Montag Mittag war das ok, aber wenn der Park am Wochenende richtig voll ist wird das ein ziemlicher Engpaß sein vermute ich.

Veröffentlicht am Mo, 20. Aug 2007, 20:24 von Sam

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