Sam Jost
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Farbräume & Farbmanagement

Ich hab zwar vorm Programmieren schon mal fotografiert und mich dafür auch begeistert, aber so richtig zum Hobby wurde das erst, seit ich genug Geld verdiente, um mir ernsthaft Filmentwicklungen leisten zu können. Dann habe ich das Fotografieren zeitweilig sehr intensiv betrieben, hatte mir damals eine Nikon EM mit zwei Objektiven gekauft, einer 50mm Festbrennweite und einem Allround-Zoom, und meist mit lichtempfindlichen Filmen (1000 ISO) fotografiert, Blitz mochte ich nicht. Schon zu dieser Zeit mochte ich die 50mm Festbrennweite lieber als den Zoom.

Als die Computer leistungsfähig genug wurden, war mir klar dass ich meine Bilder digital haben möchte, was zu einem Diascanner (Nikon Coolscan) führte. Auf Dauer war mir das scannen zu aufwändig, und da digitale Spiegelreflexkameras damals noch unbezahlbar waren, griff ich spontan zu, als ich an einer digitalen Kompaktkamera, der Canon Digital Ixus für damals sage und schreibe DM 1222,- vorbeilief.

Damit war die Analogfotografie für mich erledigt, und erst einige Jahre später, als ich das Bildrauschen der zwei Megapixel-Ixus nicht mehr ertragen wollte, und ich überlegte, ob ich nun den aktuellen Nachfolger der Digital Ixus kaufen sollte, holte ich testweise meine alte Nikon nochmal raus, verknipste damit ein paar Filme und entschied dann, doch mehr Geld zu investieren und mir eine (inzwischen bezahlbarere) digitale Spiegelreflexkamera zu kaufen.

So kaufte ich mir 2004 meine erste digitale Spiegelreflexkamera, die mich dann auch dazu anspornte, mich in der Fotografie deutlich weiterzuentwickeln. Mit dieser Kamera bekam ich dann auch meine ersten "Aufträge" im Freundeskreis, bis hin zu einer Hochzeit, die ich zusammen mit einem Analog-Fotografen begleitet habe, wobei ich damals noch Aufträge mit Bezahlung ablehnte.

Seitdem ist kein Jahr vergangen, in dem ich nicht Kamera, Objektive und vor allem mein Wissen aufgerüstet hätte. 2005 fing ich entsprechend an, nicht mehr nur mit vorhandenem Licht zu fotografieren, sondern auch selber Licht mit entfesselten Blitzen zu setzen, was meine fotografischen Möglichkeiten immens erweitert hat.

Von Anfang an geblieben ist meine Vorliebe für die 50mm Festbrennweite.

Obwohl ich für mich selber nirgendwo als Fotograf werbe, landen immer mal wieder Aufträge über private Kontakte und Empfehlungen bei mir. So fotografiere ich inzwischen regelmässig für Closh und dokumentiere Veranstaltungen der Flying Saucers und FolkBaltica. Angetan hat es mir allerdings der Bereich der Fine-Art-Fotografie: es ist einfach etwas besonderes, ein Foto als großen Druck gerahmt an einer Wand zu sehen.

Und wer es noch genauer wissen will, findet hier ein Video, wo ich mich vorstelle.

Veröffentlicht am Di, 12. Apr 2011, 21:00 von Sam

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