AA-Akkus von Eneloop, Sanyo, Sony und Uniross
Sam Jost
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Mit dem Kauf der Pentax *istD brauchte ich mit einem Mal auch Akkus. Das nette an der *istD ist, dass sie ganz mit normalen Mignon-Akkus (AA) betrieben wird, man hat also die freie Wahl zwischen all den verschiedenen Anbietern von Akkus und Ladegeräten.

Entsprechend habe ich mit der Kamera einen Satz 2100mAh Akkus und ein Ladegerät mitbestellt, vom Hersteller Uniross. Das Ladegerät hatte den Haken dass es immer zwei Akkus zusammen überwachte, nach kurzer Zeit hab ich ganz schnell gegen ein AccuPower 2010 getauscht, welches jede Akku einzeln überwacht, und bin seither mit diesem Ladegerät sehr zufrieden.

Da ein Satz Akkus natürlich nie auf Dauer ausreicht bestellte ich mir irgendwann einen zweiten Satz des gleichen Herstellers, diesmal mit aktuellen 2300mAh. Genau wie bei dem ersten Satz war ich auch mit diesem hochzufrieden. Mit diesen beiden Sätzen war ich lange Zeit sehr zufrieden, bis ich irgendwann einen externen Blitz dazugekauft habe.

Da der Blitz ebenfalls vier Migonzellen brauchte, war der Bedarf nach mehr Akkus da, und diesmal kaufte ich die an in Foren immer wieder erwähnten, allseits empfohlenen und hochgelobten Sanyo 2500mAh.

Die Sanyos geladen, in die Kamera gesetzt, alles ist gut. Nach ein paar Tagen nehme ich die Kamera mit zu einer Veranstaltung, und schon nach 10 Bildern ist der Akku leer. Komisch. Also die alten Uniross aus der Tasche geholt, die Veranstaltung mit ihnen fotografiert. Zu Hause die Sanyos wieder geladen.

Direkt die Sanyo wieder ausprobiert, geht wunderbar, auch für viele Fotos. Doch ein paar Tage später sind sie schon wieder leer, ohne dass ich viele Bilder damit gemacht hab.

Na gut, hab ich wohl Pech gehabt und einen faulen Satz erwischt, also noch einen gekauft, und etwas bewusster ausprobiert: und auch hier gilt, egal ob ich die Akkus in der Kamera, im Blitz oder in meiner Fahrradlampe eingesetzt habe: die Sanyos entladen sich innerhalb weniger Tage selber, und sind entsprechend von den Akkus die ich besessen habe mit *großem* Abstand die Allerschlechtesten.

Entsprechend habe ich angefangen die Sanyos direkt vor jeder Veranstaltung aufzuladen, was ziemlich nervte, und kaufte mir stattdessen einen Satz von Sony, der sich zum Glück auch recht wenig selber entlud, und jetzt aktuell einen Satz Eneloops, bei denen ich erst Skeptisch war da sie auch von Sanyo sind, die aber auch sehr gut funktionieren.

Was mich wundert ist wie sehr diese Akkus in Foren gelobt werden - dort wird allerdings nicht mit sowas profanen wie 'lass sie eine Woche liegen und guck wie viele Bilder du machen kannst' verglichen sondern mit Entladungskurven, Spannungen und anderen Dingen die mich nicht interessieren.

Tja, und die nächste Pentax (K10D), die ich schon bestellt habe, verwendet ohnehin spezielle Akkus, da auch Pentax das Thema der schlechten Akkus leid ist.

Veröffentlicht am Sa, 25. Nov 2006, 10:27 von Sam

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