Segler auf der Innenförde
Sam Jost
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Kneipentour09.07.2006

Eine Nacht durch Flensburgs Kneipen ziehen hat ja immer mal wieder was: an der Hafenspitze hieß es die Party würde jetzt im MAX abgehen - also mal am Autocorso lang, rein ins MAX, und siehe da: nichts los.

Nach und nach kamen ein paar junge Mädels in kleinen Grüppchen rein, die immer brav um sich blieben. Später kamen auch ein paar vereinzelte Jungs dazu, insgesamt sehr junges Publikum. Der DJ hat sämtliche Lieder mit einem eintönigen Einheitsbeat unterlegt, es gab also endlos rums-rums ohne Höhen und Tiefen. Kaum einer traut sich zu tanzen.

Immerhin tut der Laden was für den Jugendschutz indem er teure Longdrinks mit wenig Alkohol drin verkauft. Um besser zu sehen was ich für mein Geld kriege hab ich den Jim Beam pur bestellt, es waren wohl 4cl für €4. Nun ja.

Das Publikum blieb jung, die Musik blieb rums, uns wurde langweilig, weiter gings ins Laila. Hier war die Musik weniger eintönig, dafür deutlich lauter, es gab die gleiche Menge Jim Beam für den halben Preis, nettes Personal und eine sehr gute Versorgung mit Salzstangen und Erdnüssen. Richtig nett wars wohl in der oberen Etage, da war ich persönlich aber nicht. Auch hier tanzt fast niemand.

Um mal was urtypisch flensburgerisches zu zeigen gings als nächstes in die Bärenhöhle. Voll, gute Stimmung, wir wurden sofort von Leuten angesprochen, kamen ins Gespräch. Zu den Getränkepreisen kann ich nichts mehr sagen da mir leider das Geld ausgegangen war, ich hatte vergessen noch einen Automaten aufzusuchen. Ich war das erste Mal drin, und fands ziemlich nett. Das Publikum war auch eher in meinem Alter als in den vorigen Läden.

Und wo wir schon mal in der Ecke waren haben wir prompt auch noch einen Abstecher ins Sasa gemacht, der Laden war gut gefüllt, die Tanzfläche rappeldickevoll. Musik waren einzelne Stücke und damit für mich deutlich netter als der Einheitsbeat im Max. Lange waren wir nicht da, bin aber auch hier schnell ins Gespräch mit Leuten gekommen. Vom Alter her ein sehr gemischtes Publikum, ziemlich alles vertreten.

Nächster Stop: Komplex. Keine Ahnung was dort für Musik lief, sie ging einfach komplett an mir vorbei. Vielleicht war ich auch abgelenkt. Über meinen Bruder kannte ich eine Handvoll Leute flüchtig, sonst wars aber eher langweilig, altersmässig lagen die Leute zwischen MAX und der Bährenhöhle.

Ach ja, und einmal kurz hab ich noch ins Fiesta Cubana geguckt, aber dafür war ich wohl deutlich zu spät, es war schon nichts mehr los.

Veröffentlicht am So, 09. Jul 2006, 04:15 von Sam

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