Flamenco im Apolo in Barcelona
Sam Jost
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Wir sind grade vom Salsa-Festival aus Hamburg wiedergekommen, und die erste ganz grobe Vereinfachung lautet:

Nochmal!

Inzwischen hab ich auch gelernt das 'Partnerwork' meist Folgen pauken heißt, das *jeder* eine Videokamera mit hat um die gelernten Folgen nochmal aufzunehmen weil man sich ohne diese hinterher an das meiste nicht erinnern wird, habe nochmal ganz deutlich den Unterschied zwischen Cuban Salsa und, äh, anderer Salsa kennengelernt und nächstes Mal lerne ich vielleicht was denn nun alles New York Style ist.

Außerdem sind Technik-Tipps und Fußarbeit eine Super Sache, grade diese kleinen Feinheiten machen nachher viel mehr Spaß und Show als Unmengen an Folgen auswendig zu können.

Besonders gut gefallen haben mir die Trainer Ignacio Camblor, Al Espinoza, Edie Salsa Freak, Eric Lalta, Patrick de Jong, Pambos & Maria wenn sie grad mal keine Rueda machen wollten und Tamambo.

Nicht so viel anfangen konnte ich dagegen mit Salsa y Punto, die leider weder Englisch noch Deutsch konnten und auch nicht so recht klar machten was sie eigentlich zeigen wollten, und auch Felipe Polancos Art Footwork beizubringen half mir nicht besonders weiter, zumal auch er nur Spanisch sprach, und Dodi wirkte irgendwie genervt.

Da waren sicherlich noch etliche andere Super Trainer die ich nicht mal gesehen habe, und alleine für die Stimmung und den Spaß an der Sache werd ich da gerne mal wieder hinfahren.

Bei den Shows waren auch richtig gute dabei, besonders gefallen haben mir aber die improvisierten Showeinlagen: 'Der Kubaner', dessen Namen ich leider vergessen habe, der aber so Spitze war dass das Publikum berechtigt für den Applaus aufgestanden ist, und ganz besonders die beiden Tanzeinlagen die eingeschoben wurden weil eine Show noch nicht fertig war und man die Zeit totschlagen musste:

Einmal hat die Moderatorin Maria einen Trainer/Künstler aus der ersten Reihe auf die Bühne geholt und mit ihm einen flotten Salsa getanzt, da das noch nicht reichte hat sie dann den Veranstalter Imad geschickt dazu genötigt eine Runde mit Edie 'Salsa Freak' zu tanzen, was auch eine Super Einlage wurde.

Besonders angetan hat es mir sein letzter 'Move' den er geschickt in einem lässigen Abgang von der Bühne übergehen ließ.

Schade an den Shows war: der Große Saal war zu stark klimatisiert, es war ziemlich unangenehm dort zu sitzen, man hatte Zug in den Augen, bekam schnell einen trockenen Hals, und es war schlicht *VIEL ZU LAUT*. Ich seh ja ein dass Musik eine gewisse Lautstärke braucht um zu wirken, aber das war einfach zu viel.

Was mir nicht sooo doll gefallen hat waren die Partys Nachts, das mag ja eine super Gelegenheit mit viel Platz zum Tanzen sein, aber da war es auch einfach extrem zu laut - ich versteh nicht warum man immer so übertreiben muss mit der Lautstärke :(

Werd mir gleich mal den Termin für nächstes Jahr eintragen ;)

Bericht von unserem Besuch beim Salsa Festival Hamburg 2007.

Veröffentlicht am Mo, 24. Jul 2006, 02:51 von Sam

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