(m)ein Mund
Sam Jost
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Grade hab ich mir im 51 Stufen den 1945 fertiggestellten Kinder des Olymp angesehen.

Die drei Stunden gingen erstaunlich schnell rum, war für mich eine gute Entscheidung den Film zu sehen. Das Thema der unglücklichen Liebe wurde nach diesem Film ja noch unendlich oft verfilmt, und vorher sicher auch ständig als Bühnenstück gezeigt, Filmtechnisch ist der über 60 Jahre alte Film natürlich auch nicht herausragend, irgendwo fehlten ein paar Sekunden, im letzten drittel war der Ton nicht mehr synchron.

Aber wenn keiner hinguckt bin ich ja hoffnungslos romantisch, mag Schnulzen, mochte die Charaktere wie sie ständig jede Vernunft in den Wind schlagen und Träumen nachlaufen. Mag dieses Streben nach der perfekten Liebe die es nicht gibt. Diese melancholische Stimmung wenn eigentlich nur ein klitzekleines Stück zum perfekten Glück gefehlt hat, aber weil diese eine Chance verpasst wurde alles nur traurig ist und damit voll daneben.

Und was vor allem bleibt, vor dieser altertümlichen Kulisse, die wohl aufgrund des Alters vom Film wohl eher Realität ist, ist die Erkenntnis dass die Grundbedürfnisse und Probleme der Menschen trotz allen Fortschritts immer noch die gleichen sind: Zuneigung, Aufmerksamkeit.

Der Fortschritt hat uns so weit gebracht, und trotzdem hat sich eigentlich nichts verändert. Nur die Möglichkeiten zur Ablenkung von diesem Thema sind deutlich vielfältiger geworden.

Veröffentlicht am Mo, 08. Mai 2006, 12:35 von Sam

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