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Sam Jost
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Im Moment lese ich 'Auf der Suche nach dem verlorenen Glück', und finde es auch sehr spannend Jean Liedloffs Meinung zu hören was bei dem Umgang mit Babys in unserer westlichen Welt schief läuft.

Zwischendrin wollte ich ein Exemplar des Buches zum verleihen kaufen, und stolperte bei der Suche über 'Die Simply Love Strategie. Ihr Weg zur großen Liebe' von Katja Sundermeier. Da ich davon ausgehe dass es keine Zufälle gibt sondern alles irgendwo seinen Sinn hat, und mir ein kurzer Blick in das Buch irgendwie einladend erschien, hab ich es einfach mal mitgenommen und spontan als Lektüre zwischengeschoben (So dringend ist Jean Liedloff ja grad nicht, da ich mich nicht in der Verlegenheit befinde demnächst ein Kind großzuziehen).

Also hab ich das Buch mal eben in drei Tagen durchgearbeitet, und dadurch wieder einige Denkanstösse bekommen wie ich an meinem Umgang mit anderen Menschen arbeiten kann (eigentlich geht es in dem Buch um 'den Weg zur großen Liebe' aber die Ideen passen auch für jede andere Art von Beziehung). In erster Linie geht es in dem Buch um das persönliche 'Kellerkind', was mich spontan an 'Aussöhnung mit dem inneren Kind' erinnerte, ein Buch mit dem ich leider nichts anfangen konnte (nach 'Simply Love' hab ich noch mal in die 'Aussöhnung' rein gelesen und immer noch spricht es mich nicht an).

Es setzt an der gleichen Stelle wie 'the Work' an: in dem Moment wo man ein beliebiges 'negatives' Gefühl hat, sich irgendwie benachteiligt, traurig, wütend o. Ä. fühlt soll man dieses Gefühl zulassen, daran arbeiten. Während 'the Work' die Gedanken, das Gefühl an sich hinterfragt, geht 'Simply Love' einen Schritt weiter und versucht zu ergründen was wohl in der eigenen Kindheit dazu geführt hat dass man in dieser Situation dieses Gefühl hat und versucht diese Situation aufzuarbeiten.

Witzigerweise stimmt das mit Jean Liedloffs Meinung überein, dass in den ersten paar Lebensjahren festgelegt wird welche Probleme man sein Leben lang mit sich rumschleppt. Nur dass in 'Simply Love' die Betonung stark darauf liegt wie man diese Probleme erkennt und verändert, während Jean Liedloff eher versucht darauf hinzuweisen wie man sie bei seinen eigenen Kindern verhindert.

Wie dem auch sei, ich hoffe ich habe für mich ein paar gute Anregungen mit aus dem Buch nehmen können.

Veröffentlicht am Sa, 20. Mai 2006, 11:56 von Sam

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