Schauspieler beim  Filmdreh Große Straße
Sam Jost
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Jens hat mich gestern etwas in Sorge gebracht: er erzählte mir das sein Umstieg von Tartan-Bahn auf Laufen in der Marienhölzung richtig Kraft gekostet hat, dass das Laufen auf der Stadion-Bahn viel einfacher und angenehmer war.

Also kann ich nicht von dem was ich im Stadion laufe auf anderen Boden schliessen, etwas was ich mir vorher nicht sooo deutlich klar gemacht hab. Und vor allem muss ich das auch trainieren.

Na, und da ich heute früh aus dem Bett fiel, das Wetter eigentlich ganz nett aussah und meine Beine sich auch größtenteils von Freitag erholt haben bin ich halt ins Stadion geradelt und gelaufen.

Da ich ja die Absicht habe auf anderem Grund zu laufen, wo man nicht so schön praktisch alles in Runden einteilen kann, hab ich diesmal auch anders gemessen: wo ich sonst nur meine reine Laufzeit, und meine gelaufenen Runden gezählt habe, habe ich heute die Gesamtzeit und alle Runden gezählt.

Diesmal habe ich drei Sätze a ca. 5km gemacht, in denen ich immer die letzten 800m zur Erholung gegangen bin. Die ersten zwei Sätze waren recht problemlos, beim Start des dritten Satzes maulte meine Beinmuskulatur sehr deutlich rum, ich brauchte zwei Minuten bis sich das einigermassen beruhigt hatte.

Den letzten Satz habe ich entsprechend vorzeitig beendet und bin stattdessen etliche Runden mehr gegangen, wobei ich mich mit einem Läufer unterhalten habe der auf einen Wettkampf hin trainierte und sein Tempo steigerte indem er in jeder Runde 50 Meter spurtete, um den Rest der Runde dann wieder ruhig zu laufen. Damit gewöhnen sich die Beine an einen schnelleren Rhythmus.

Er ist selber zweimal die Marathon-Strecke des You!MM mitgelaufen, würde es aber nicht wieder tun, da ab ca 30km fast niemand mehr an der Strecke steht um einen anzufeuern, was das letzte Stück zu einer ziemlichen Quälerei macht, die Staffel-Läufer parallel zu den Marathon-Läufern laufen, und es verdammt frustig ist nach 20-40km von frischen Läufern überholt zu werden die ihre Teilstrecke von wenigen Kilometern natürlich in einem ganz anderem Tempo absolvieren können.

Dafür beruhigte er mich was die Umstellung auf Straße anging: meine Schuhe wären für Tartan eigentlich eh zu gut gedämpft und es könnte mir auch gut passieren dass ich auf harten Böden besser laufen kann.

Dank einiger Regenschauer und vergessener Stechbleche fürs Rad war nach dem Laufen dann auch von allen Seiten naß, hatte aber Glück denn während ich in der Wanne meine Beine entspannte fing es draussen richtig an zu pladdern.

 

Veröffentlicht am So, 28. Mai 2006, 11:22 von Sam

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