Rote Straße ins Wasser gefallen
Sam Jost
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Gestern war ich im 51 Stufen und hab mir What the Bleep Do We (K)now?! angeschaut.

Sehr Schräg. Ein Zusammenschnitt aus Interviews und einer Geschichte die einige der Punkte anschaulich darstellt. Über Quantenphysik, darüber das alles miteinander verbunden ist und Einfluss aufeinander hat, über das was ich selbsterfüllende Prophezeihung nennen würde. Das man aus seinem Leben etwas machen sollte, und nicht darauf warten dass das von alleine passiert. Das man sein Glück (oder Unglück) selber in der Hand hat.

Für mich trifft der Film genau das was ich glaube: dass es eine Entscheidung ist ob man sich ärgert, Spaß hat, leidet, sich verliebt, etwas lecker, schön, hässlich findet. Das man damit auch beeinflusst ob man geliebt wird, verstanden, beachtet, respektiert - und vor allem auch die negativen Seiten - man beeinflusst es selber schon durch sein Denken. Allerdings eine Entscheidung aus dem Unterbewusstsein. Die man sich allerdings wenn man es wirklich will mit etwas Ausdauer bewusst umprogrammieren kann.

Ich habe mich mal bewusst dafür entschieden dass Sport mir Spaß macht, und es macht mir irre viel Spaß, selbst wenn es wie heute sehr anstrengend ist. Oder grade dann. Hab mich bewusst dafür entschieden ziemlich jede Tanzmusik zu mögen, mit der man mich früher hätte jagen können, weil mir Tänze Spaß machen (und auch dafür hab ich mich vermutlich mal bewusst entschieden). Ich denke schon das Gefühle eine Unterbewusste Entscheidung sind, und das man die meisten davon beeinflussen kann, sich aber oft genug blockiert indem man sich bewusst einredet dass man genau das nicht kann. Und was man sich lange genug bewusst einredet wird für das Unterbewusstsein auch Wahrheit. Wenn ich früher ohne Brille Stundenlang am Rechner saß bekam ich schnell Kopfschmerzen - nachdem ich mich wirklich bewusst gegen die Brille entschieden habe macht mir das gar nichts mehr.

Natürlich wird dem Unterbewusstsein auch viel von aussen angelernt, nicht nur in der Kindheit. Und es ist sicher sehr unterschiedlich schwierig die verschiedenen Dinge zu ändern, je nachdem wie stark sie eingetrichtert wurden, und wie viele Selbstzweifel man oben drauf gelegt hat.

Andere haben aus dem Film ganz andere Sachen mitgenommen, etwas anderes drin gesehen als ich. Schon schräg.

Ich kann mir vorstellen dass der Film nicht jedermanns Sache ist, aber hätt ich heute (oder morgen) Zeit hätte ich ihn sofort nochmal geguckt, und das tu ich höchst selten.

Veröffentlicht am Di, 04. Apr 2006, 11:20 von Sam

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