Tänzerpaar kurz vorm Heben
Sam Jost
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Aus dem Rhythmus

Grad wach ich auf, in meinem Bett. Es ist sechs Uhr früh, und ich frag mich

a) wie ich hier hingekommen bin?

und

b) wieso ist schon sechs Uhr?

Dabei war der Freitag abend eigentlich ganz ok: ich war beim Salsa, danach noch einen Caipi, einen Rotwein, und gar nicht so spät zu Hause, Mitternacht vielleicht. Rekonstruiere dass ich mich dann für 20 Minuten hingelegt habe, und mich danach nicht mehr aufraffen konnte aufzustehen, sondern 'nur noch eine Minute' liegen blieb. Das wurden dann eher sechs Stunden.

Ich fand das total lustig, zeigt wie stark da doch der innere Schweinehund ist. Und dass ich mich immer noch nicht so ganz dafür entschieden habe das durchzuziehen, sondern mich nebenher immer wieder Frage ob das jetzt wirklich grad ein geschickter Zeitpunkt für diese Idee ist, und ob ich nicht vielleicht erstmal eine nicht ganz so große Umstellung meines Schlafrhythmus machen will.

Zweifel am Ziel bremsen den Willen ziemlich aus.

Und lehrreich ist das ganze: ich hab also von Haus aus nicht unbedingt den Willen so eine Idee auch bis zu Ende durchzuziehen - reicht mir das? Oder will ich diesen Ehrgeiz, diese Selbstkontrolle, gerne haben und durchaus auch mal unmenschlich gegen mich selber sein? Denn das lässt sich ja vom schlafen auch auf alles andere übertragen, wenn der Widerstand zu groß wird mach ich nicht weiter.

Und was das schlafen angeht. Will ich diese Gewalt-Umstellung? Oder vielleicht zB 1,5 Stunden nachts schlafen und dafür alle paar Stunden 20 Minuten? Es gibt ja schliesslich viele Wege zu vielen Zielen.

Plan B

Veröffentlicht am Sa, 25. Mär 2006, 07:08 von Sam

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