Tänzerin abwärts
Sam Jost
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Zum 1. Tag.

Beim Geschirr spülen fiel mir die Fragen der Kreuzdame wieder ein: Was ist eigentlich das Ziel der Übung?

Ich habe das in den Kommentaren schon angedeutet: Ich hätte gerne Zeit für ein paar Dinge die ich im Moment einfach nicht in meinem Tag unterbringen kann. Und von den Dingen in die täglich meine Zeit geht möchte ich keines streichen oder kürzen.

Nachdem ich beim Geschirr spülen noch ein wenig drüber nachdachte kam ich drauf dass ich diese gewonnene Zeit auch ganz egoistisch für mich nutzen will. Um hier im Blog zu schreiben. Um vielleicht endlich mal meine Fotos zu katalogisieren. Meine Wohnung aufzuräumen und weiter einzurichten. Um an meinen privaten Projekten zu programmieren.

Bevor ich über den Artikel zum Polyphasen Schlafen gestolpert bin wäre ich nie auf die Idee gekommen an meinem Schlafpensum zu drehen, aber nachdem ich durch Steve Pavlina darüber gelesen habe möchte ich das einfach mal probieren. Ich hab fürchte ich nicht die Ausdauer und Selbstdisziplin wie er, hoffe aber das wenigstens für eine Woche durchzuhalten. Oder, was mir persönlich eigentlich viel lieber wäre, nach Bedarf zwischen den verschiedenen Schlaftypen zu wechseln. Ich hätte auch kein Problem damit regelmässig mal wieder eine ganze Nacht zu schlafen (finde das eigentlich sogar recht reizvoll), und auch dann denke ich kann ich tags weiterhin kurze Schlafpausen machen.

Wobei, diese Pausen alle vier Stunden sind das Hauptproblem. Vier Stunden sind *sehr* kurz. Sich abends mit Freunden treffen, vielleicht ins Kino gehen, was essen, Bowlen, sowas dauert sehr oft länger als vier Stunden, und durchaus auch länger als die 6 Stunden auf die Pavlina seine Wachphasen ausdehnen kann. Man wird sehen.

Im Moment bin ich jedenfalls erstaunt dass ich tatsächlich fit genug bin um endlich ein paar E-Mails zu beantworten. Und eigentlich steht demnächst auch schon die nächste Schlafpause an, das ging schnell. Hatte eigentlich gedacht dass ich in einer Nacht mehr schaffen könnte, aber es sind halt doch nur ein paar geschenkte Stunden.

[Später] Um ca halb vier morgens hab ich wohl genau den Punkt getroffen: ich fühlte mich müde(r), liess einfach liegen was ich tat, ging ins Bett, Timer auf 23 Minuten. Nach aufwachen war ich etwas groggy. Diesmal hab ich definitiv geträumt, was wohl ein gutes Zeichen ist, und mir gehts schon wenige Minuten später besser. Und schon nach zwanzig Minuten fühle ich mich eigentlich schon wieder wach. Wacher als den ganzen Tag über, und das Nachts. Liegt vermutlich daran dass ich mir das um diese Uhrzeit völlig frei einteilen kann. Jetzt denke ich kommt die spannende Phase, von vier bis acht Uhr morgens. Hab inzwischen auch ein wenig Müde Augen, und ausserdem finde ich das wird kälter hier - vielleicht steht die Heizung Nachts ja auf Sparflamme? Oder ich bin einfach Müde.

Veröffentlicht am Fr, 24. Mär 2006, 05:10 von Sam

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