Rock
Sam Jost
 RSS-Abo



Mehr von Sam
radeldudel.de durchsuchen:
Farbmanagement für die Digitalfotografie

Nicht Schlafen24.03.2006

Zur Idee.

Das Polyphase Schlafen hat mich nicht losgelassen. Den ganzen Tag hab ich immer wieder dran gedacht, hab mich einfach aus Neugierde mal alle vier Stunden für zwanzig Minuten hingelegt, was mir leicht fiel. Mitternacht bin ich wie gewohnt ins Bett gegangen um zu schlafen, fand mich aber mehr wach als schlafend, weil mich das polyphase Schlafen einfach nicht loslies (kann natürlich auchan was anderem gelegen haben). Mir kommt es so vor als wäre mir diese Art zu schlafen auf den Leib geschrieben, und ich hätt sie einfach nie gesehen - selten hat eine Idee bei mir so sehr 'geklickt'. Lange hab ich wachgelegen und überlegt *ob* ich es ausprobiere, und vor allem *wann* der richtige Moment zum starten ist.

Um vier Uhr morgens entschied ich dass es im Zweifel immer genau einen Moment gibt etwas anzufangen: jetzt.

Also bin ich mitten in der Nacht aufgestanden, hab endlich 'Die Vermessung der Welt' zu Ende gelesen, mich so gegen halb acht nochmal zwanzig Minuten hingelegt bevor ich meinen ganz normalen Tagesablauf mit Duschen, Frühstücken und arbeiten anfing.

Der Tag lief eher mässig. Ich fühlte als hätte ich die Nacht davor zu lange gefeiert, entsprechend war ich etwas träge. Die kurzen Schlafpausen die ich gegen 11, 13 und 16 Uhr einlegte halfen jeweils für kurze Zeit, aber so richtig wach und entspannt war ich den ganzen Tag nicht wirklich.

Abends hab ich mich dann gegen 19 Uhr nochmal ein paar Minuten schlafend gestellt bevor ich zu Ulla Meinecke's Vorstellung ihrer Biografie gegangen bin (hatte völlig verdrängt wie ungemütlich die Stühle im Museumsberg sind). Danach hat zwischen Hunger und Müdigkeit der Hunger gewonnen, was leider dazu führte dass die nächsten zwanzig Minuten Schlafpause nach Mitternacht mir so ziemlich gar nichts brachten: Danach war ich eher noch müder, und sehr unmotiviert das Experiment weiterzuführen. Nichts schien mir so einladend wie sich gemütlich in eine Bettdecke zu kuscheln und zu schlafen. Lange.

Was mich wundert ist dass ich es nicht getan habe. Ich habe mich zwar in eine Bettdecke eingewickelt, aber nicht geschlafen. Irgendwas in mir blieb Stur, ich hab irgendwas gelesen, bin einfach wach geblieben, so dass ich jetzt eine gute Stunde später diesen Eintrag hier schreibe.

Ich bin gespannt wie diese Nacht noch wird. Hab mir schon Aufgaben gesammelt, und überlege ob ich jetzt erst das Geschirr spüle, oder erst ein paar Blumen umtopfe. Immerhin kann ich laut Musik hören, um diese Uhrzeit gibts ja niemand in Hörweite den das zu stören scheint, das hilft.

Warum überhaupt weniger Schlafen?

Veröffentlicht am Fr, 24. Mär 2006, 02:10 von Sam

Social Plugins von Facebook, Google und Twitter für www.radeldudel.de abschalten.

Anmelden, um den Artikel zu diskutieren.

Heilpraktiker in Flensburg
© 2004-2014 Sam Jost, Flensburg. Unerlaubte Vervielfältigung untersagt.
Die Inhalte von www.radeldudel.de sind meine ganz private Meinung.