Neptun auf dem Brunnen am Nordermarkt
Sam Jost
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Farbmanagement für die Digitalfotografie

Gesicht der WindsbrautEs waren Nikon-Tage bei Foto Raake, und neugierig wie ich bin hab ich die Chance natürlich genutzt mal eine D70s auszuprobieren.
Nicht das ich vor hätte mich jetzt schon wieder von meiner Pentax-Ausrüstung zu trennen, aber einfach um auch mal über den Tellerrand zu gucken.
Ich hab nicht im Menü rumgespielt, sondern sie nur einmal von der netten Dame auf RAW einstellen lassen, den AF deaktiviert und ein paar Bilder gemacht. Als Objektiv hab ich ein 180mm/2.8 mitgenommen - ich hätte lieber eine 50mm Festbrennweite gehabt, aber in der Brennweite gab's nur Zooms oder ein 85er Portraitobjektiv.
Erster Eindruck: Es macht Spaß mit der D70s Bilder zu machen, aber bisher hat mir noch jede (D)SLR spaß gemacht, also soll das wenig heißen :)
Das Auslösegeräusch ist recht ungewohnt gedämpft gewesen, einfach nur ein anderer Klang als meine *istD.
Paddler beim DrachenbootrennenNatürlich hab ich manuell Fokussiert, da kam die erste Schwäche: Die Mattscheibe hat in der Mitte einen recht dicken Fokusring der mich beim fokussieren etwas nervte. Die Mattscheibe ist mir, puh, wie soll ich es sagen, nicht matt genug, und der Fokusring des 180mm Objektivs ging gefühlt geringfügig zu leicht, was AF-Objektive aber oft haben.
Schade, denn laut Auskunft der Nikon-Dame vor Ort kann man sie nicht auswechseln.
Das nächste was mich bremste war das sie nur drei Bilder in Folge macht, dann ist erstmal Speicherpause. Damit bremst sie mich schneller als meine olle Pentax, das gleicht sie aber aus indem sie die RAW-Dateien um Welten schneller wegspeichert und schon nach wenigen Sekunden wieder einsatzbereit ist - da kommt Neid auf!
Ansonsten ist mir beim fotografieren nichts weiter aufgefallen.

Beim sichten der Bilder fiel mir als erstes auf das die Nikon teils sehr vorsichtig belichtet, einige Bilder waren doch recht dunkel. Damit vermeidet sie überbelichtete Bildteile ganz gut, nutzt aber die Bandbreite des Chips nicht voll aus was zu lasten des Kontrasts geht, ganz anders als die Pentax, die dagegen sehr helle Bilder macht - in C1 sieht das nach mindestens einer Blende Unterschied aus, wenn nicht sogar anderthalb - leider hab ich versäumt direkte Vergleichsbilder zu machen.
Witzigerweise erst als zweites sah ich das die Bilder schon richtig rotiert waren, sie also einen Hochkantsensor drin hat.

Würde ich tauschen? Die Speichergeschwindigkeit auf meinen Karten führt ja in Versuchung, bei der *istD ist die saulahm im Vergleich, aber mein KO-Kriterium gegen einen Tausch ist die Mattscheibe: da kann ich besser dem mit gebremsten Schreib-Tempo leben als mit einer für manuellen Fokus schwierigen Mattscheibe.

Etwas anderes was ich am Rand feststellte: Ich bin ziemlich pingelig mit der Qualität - eine Vergrößerung wo andere draufgucken und bestätigen wie gut doch die Details sind, sehe ich mir an und störe mich an grünen und magentafarbenen Flecken an weißen Kanten, und sehe das die Farbflächen nicht ganz homogen sind.

Veröffentlicht am So, 21. Aug 2005, 08:28 von Sam

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